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HURTLOCKER - Embrace the Darkness

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Artist HURTLOCKER
Title Embrace the Darkness
Homepage HURTLOCKER
Label NAPALM RECORDS
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Knapp anderthalb Jahre nach ihrem letzten Album „Fear In A Handful Of Dust“ knüppeln HURTLOCKER nun auf „Embrace The Darkness“ in schönster Thrashmanier drauf los. Wer mit Thrash Metal was anfangen kann, kann hier bedenkenlos zugreifen, wer das Debüt der Jungs mochte, wird auch die neue Scheibe mögen.

„Embrace The Darkness“ ist knapp zusammengefasst die pure Aggression. Man knüppelt mit einer solchen Wut durch die 10 Songs, dass man sich wirklich fragen muss, wie viel Hass ein Mensch überhaupt haben kann, um einen solchen Aggrobolzen zusammen zu zimmern. Und genau diese 10 Stücke „Wut in Reinform“ sind zugleich Plus- als auch Minuspunkt der Scheibe. Denn das Gaspedal wird konsequent durchgetreten und ab der Hälfte stellen sich dann leider erste Ermüdungserscheinungen der Ohren ein. Nicht falsch verstehen, einen richtigen Hänger gibt’s zu keinem Zeitpunkt, aber das ein oder andere Mal hätte ich mir doch eine Art „Verschnaufpause“ gewünscht. Man bewegt sich wie schon erwähnt im Thrash Metalbereich, der ab und an hart an der Grenze zum Metalcore ist und findet irgendwie einen guten Mittelweg zwischen Thrash alter und moderner Prägung, bei dem dann auch mal in den Midtempobereich zurückgeschaltet wird.

Um die Band einmal zu zitieren: „Wir können es nicht erwarten, den Leuten unsere Songs um die Ohren zu schmettern! Wir sind hungriger als je zuvor und das neue Material killt! Wir sehen uns auf Tour, wo wir euch die Rübe abschrauben!“ Jungs, das glaub ich euch ohne Zögern aufs Wort, denn live funktioniert dieses Mitten-in-die-Fresse-Geballer mit Sicherheit noch um einiges besser und bei Sänger Grant Belcher bekommt man des Öfteren schon fast Angst, dass er sich irgendwann schlichtweg die Lunge aus dem Halse brüllt, bei all den Hassbrocken, die da so herausgeschleudert werden – was ein Brüllwürfel! Abgeschraubte Rüben, Hassbrocken und ein wahnsinniger Sänger, das klingt doch nach einem amtlichen Konzert!

Ein absolut brutales Album, welches sicherlich bestens geeignet ist, eine Menge angestauter Wut herauszulassen. In den Player packen, laut aufdrehen und einfach wirken lassen oder wahlweise alles raus headbangen.

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