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HUTCHINSON - The Antidote

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Artist HUTCHINSON
Title The Antidote
Homepage HUTCHINSON
Label TIEFDRUCK/ UNIVERSAL
Leserbewertung
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7.9/10 (11 Bewertungen)

Es gibt diese Alben, die wie pures Dynamit einfach von Anfang bis Ende knallen, alles platt walzen und dabei so unendlich viel positive Energie verbreiten, dass man (gerne auch Frau) sein T-Shirt blank ziehen möchte, um einfach zu rocken. Das sind diese Scheiben, die man immer wieder auflegt, von denen man nie genug bekommt und die scheinbar mit jedem Durchlauf immer größer werden. Zu dieser Kategorie möchte ich jetzt einmal „The Antidote“, das neue Werk von HUTCHINSON zählen. Fast bin ich versucht, meinen faltigen DJ Arsch zu verwetten, dass nicht ein unbeträchtlicher Anteil der jungen und alten Punk/ Rock/ Alternative Fans dasselbe denken würde, sollte ihnen dieses Werk in die Hände fallen. War ich zunächst noch eher gelangweilt vom Info des Labels, trifft mich diese Platte mitten ins Herz, welches seit den BEATSTEAKS nicht ähnliches verbuchen konnte.

Laut Info handelt es ich beim Sänger Nico Kozic um die wahrscheinlich stärkste Rockröhre Deutschlands…“(Visions), dabei sollte es nur peripher interessieren, dass der Mann mal bei den SISSIES oder PAYOLA vorstand, den hier zählt nur HUTCHINSON. Seit dem Debüt “Bogey down Babylon“ ist viel passiert. Diese Band hat weit über 100 Gigs absolviert (unter anderem im Vorprogramm der GODS OF BLITZ) und das hört man dem Werk auch durchgängig an. Stücke wie „Bring me the head of Boba Fett“ (Ha ha! Der Kopfgeldjäger aus Star Wars!) dreschen ganz gewaltig auf die Zwölf, unglaublich guter Gesang, der Druck macht, wenn er muss, ein wenig LED ZEPPELIN hier, AC/DC dort, eine Prise ANTHRAX, South East and West Rock bestens gemixed mit einem Promille Punk. Im Opener „The Sin bit he Sinner’s head of and said… Cheese“ fühlt man diese wohlige Wärme der Verwandtschaft zu Bands wie den EAGLES OF DEATH METAL oder eben QUEENS OF THE STONEAGE, wie auch im nicht zu verachtenden „Non-Logic killed the Q-Bird“. Überhaupt könnten die QUEENS gute Paten für die HUTCHINSONs sein, da diese sich eines ähnlichen Stiles bemächtigen, nur bitte in Höchstform. Selbst wenn auf „The Antidote“ mal der Hammond Sound bemüht wird („The Weight of a Thousand Man“), klingt das immer noch modern, obwohl man eben gerade dies nicht anvisiert, sondern Zeitlosigkeit als Task Force vorgibt. Dieses Album endet, wie es anfängt, mit einem absoluten Knall „ 3000 Years“, wobei ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der in der Gitarre ein PINK FLOYD Zitat hört, oder CREAM oder oder…

Eine Band, die viel verspricht, viel hält und mit diesem Album absolut internationalen Standards die Stirn bietet. Lasst uns diese Band feiern, bevor sie ihre erste Welttournee ausverkauft!

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