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IGUANA - Get The City Love You

VN:F [1.9.22_1171]
Artist IGUANA
Title Get The City Love You
Homepage IGUANA
Label SWEET HOME RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.1/10 (53 Bewertungen)

Die Chemnitzer Bad IGUANA bringt mit „Get The City Love You“ ihre zweite Studio-Langrille raus. Erscheinen wird das Album ausschließlich digital/ als Doppel-Vinyl und auf die Ohren gibt es staubigen Desert Rock, den der Vierer rau, psychedelisch, melodiös und facettenreich zu Gehör bringt.

Mit ihrem Opener „New Moon Flyby“ starten die Herrschaften mit tiefer gelegten Sounds in Slow Motion, ehe „Vague As A Mirage“ es ordentlich scheppern lässt und nach einem instrumentalen Einstieg straight nach vorn drängt. Beim folgenden „A Royal Null Drift“ sind die Sangesqualitäten von Alexander Lörinczy nicht gefragt, stattdessen kann sich der Mann auf das Gefrickel seiner sechs Saiten konzentrieren und gefrickelt wird ne Menge bei dieser groovigen Nummer. Der Titeltrack „Get The City Love You“ kommt derweil mit bluesigem Gesang, verqueren Langäxten und knackigen Drums daher, bevor „Morning Eve“ auf den Plan tritt. Hier haben es IGUANA offenkundig ein wenig mit den Effekten übertrieben, denn so richtig will der Song nicht zünden. Es fehlt der rote Faden und so dümpelt das Liedchen reichlich uninspiriert vor sich hin. Ein Ausreißer, der definitiv überflüssig gewesen wäre und vom zunächst fernöstlich inspirierten „Madinat Al Yasmin“ abgelöst wird. Im Laufe des Vortrages wird’s recht noisig, ehe „Fukushima 50“ zum achtminütigen Instrumental-Overkill ausholt. Grundsätzlich gut und abwechslungsreich gemacht, doch auf der Hälfte sind IGUANA dann doch wohl die Ideen ausgegangen, weshalb man an dieser Stelle fast besser einen Cut hätte machen können. Aber ich will nicht zu streng sein, denn mit dem schleppenden „Uber-Idolizer“ servieren die Herren schmackhafte Psychedelic-Kost und auch „Down On You“ weiß mit krachenden Gitarrenlicks und einer gehörigen Portion Garagen-Charme zu überzeugen. Am Ende stehen erneut instrumentale Klänge auf dem Programm, die dieses Mal perfekt auf einander abgestimmt sind und keine Wünsche offen lassen.

Alexander Lörinczy und seine Mitstreiter Alexander May (Bass), Robert Meier (Drums) und Thomas May (Gitarre) nennen mit Sicherheit die eine oder andere Platte von BLACK SABBATH, LED ZEPPELIN, PINK FLOYD, SAINT VITUS, THE BLACK KEYS, QUEENS OF THE STONE AGE oder SOUNDGARDEN ihr Eigen. Die Einflüsse sind jedenfalls unüberhörbar. Gleichzeitig schaffen es die Sachsen jedoch, ihrer Musik die nötige Eigenständigkeit zu verleihen, auch wenn es hier und da vielleicht noch ein bisschen ziept und knirscht. Potenzial haben die Jungs allemal und hörenswert ist „Get The City Loves You“ auf jeden Fall.

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