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ILLDISPOSED - Burn me wicked

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Artist ILLDISPOSED
Title Burn me wicked
Homepage ILLDISPOSED
Label ROADRUNNER
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Satte 9 Alben in 14 Jahren haben die dänischen Death-Veteranen von ILLDISPOSED bis heute eingehämmert und sind dabei immer mit der Zeit gegangen. Dadurch hat z.B. der Kracher „Dark“ vom Vorgänger „1-800 Vindication“ sogar seinen Weg in die Clubs dieser Welt geschafft und konnte dort sowohl Metaller als auch Corer und sogar Nu Metaller begeistern. Wer allerdings glaubt, dass man nun in die beliebte Metalcore-Schiene abdriftet, darf beruhigt sein.

Denn auch auf „Burn me wicked“ bieten die Jungs aus Aarhus alles, was ILLDISPOSED ausmacht. Fette Doublebass-Gewitter, druckvolle Riffwalzen und eine erfrischende Mischung aus fetten Blastparts und groovigen Mosh-Passagen, die jeden Nacken zum knacken bringen dürften. Das alles optimal im Zusammenspiel mit sehr gelungenen Soli und der ein oder anderen Elektro-Spielerei. Und auch diesmal frage ich mich, ob Mr. Bo „Subwoofer“ Summers da nicht doch technische Hilfe in Anspruch nimmt, denn seine Growls sind mal wieder echt deftig tief und dennoch sogar halbwegs verständlich. Doch „Oh staun, wasn’ das?“ Cleaner Gesang? Richtig, denn u.a. für den Titeltrack, sowie „Back to the Street“ und „Nothing to fear… Do it!“ hat man Landsmann Mikkel Sandager (MERCENARY) ins Studio gezerrt, um ihn einen weiteren Gastauftritt hinlegen zu lassen. Und der ist, wie sollte es bei dem Sänger anders sein, natürlich erste Sahne, auch wenn seine Vocals in Kombination mit den fiesen Growls auf den ersten Hördurchlauf etwas befremdlich klingen, sich dann aber doch erstaunlich gut einfügen.

Ähnlich wie mit der Musik an sich ist man auch bei der Produktion auf Nr. Sicher gegangen. So wurden die Songs wieder von Ziggy im Zigsound Studio eingetütet und natürlich von Tue Madsen mit dem letzten Schliff versehen. Da beide wissen, um was es bei ILLDISPOSED geht, ist der Sound auch dementsprechend fett gelungen. So wird „Burn me wicked“ eine weitere gute Scheibe in der Discography der dänischen Death Metal-Institution, ohne allerdings großartige Veränderungen aufzufahren. Demnach können und sollten die Death Metal-Freaks wieder ohne Sorgen zugreifen!

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