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I’M IN DANGER - Dead & Alive

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Artist I’M IN DANGER
Title Dead & Alive
Homepage I’M IN DANGER
Label FLEET UNION
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Auch wenn I’M IN DANGER erst 2018 gegründet wurden, wäre es falsch bei Maik Czymara (Gesang), Marco Sirac (Gitarre), Daniel Stammler (Drums), Dominik Stammler (Gitarre) und Manuel Gohl (Bass) von Anfängern im Musik-Biz zu sprechen. Die Jungs haben bereits diverse Erfahrungen auf der Bühne gesammelt und können teilweise sogar schon auf 25 Jahre on stage zurückblicken. In ihren verschiedenen Kapellen spielten die Herrschaften als Support für LAGWAGON, PROPAGANDHI, NO USE FOR A NAME, DIE ÄRZTE, die BEATSTEAKS, für SEPULTURA, HATEBREED, MADBALL, THE INTERSPHERE, AGNOSTIC FRONT, BIOHAZARD und die EMIL BULLS.

Auf ihrem Debüt „Dead & Alive“ vereinen die Schwaben in etwa das, was sie bei den vorgenannten Bands zu hören bekommen haben. Vordergründig handelt es sich um gut gelaunten Punkrock, der in den Neunzigern wurzelt, hier und da kommt aber auch eine härtere Gangart zum Vorschein. So geht’s mit dem Titeltrack „Dead & Alive“ zunächst mal Richtig Halfpipe, während beim nachfolgenden „Deathcheater“ die Langäxte auch schon mal metallischer rüberkommen. Beim treibenden „Once Upon Our Time“ darf gern mitgegrölt werden, ehe „Chemical Burn“ Tempo macht und „Dignity’s A Landmine“ und „You Put The Iron In Irony“ feinsten Punk-Pop servieren. In diesem Sinne schließen sich auch „The Perfection of Imperfection“ und „Child of Illusion“ mit krachenden Gitarren an, die mit „Rebel Scum“ endgültig von der Kette gelassen werden. Auf der Zielgeraden sorgt schließlich „Blood Is Liquor And Water“ ein letztes Mal für temperamentvolle Sounds, muntere Gang-Shouts und unverwechselbare Leadvocals.

I’M IN DANGER haben ganz offenkundig gut zugehört und für ihren Erstling „Dead & Alive“ genau die Zutaten zusammengestellt, die es braucht, um Pop-Punk-Ohrwürmer unters Volk zu bringen. Dass sie nicht einfach bei den Großen der Zunft geklaut, sondern eigene Ideen und vor allem jede Menge Spielfreude mitgebracht haben, macht den Silberling umso hörenswerter.

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