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IMMOLATION - Kingdom Of Conspiracy

VN:F [1.9.22_1171]
Artist IMMOLATION
Title Kingdom Of Conspiracy
Homepage IMMOLATION
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.0/10 (1 Bewertungen)

Bereits seit 1988 (mit dem Vorläufer RIGOR MORTIS gar seit 1986!) brettern die Amis IMMOLATION unbeirrt durch ihre eigene Death Metal-Welt. Mit „Kingdom of Conspiracy“ legt man das 9.Album vor, auf dem sich – wenn überhaupt – nur marginal was geändert hat. Es regiert nach wie vor technisch beschlagener, brutaler Death Metal. Und der hört sich kaum anders an, als auf dem 91er-Debut „Dawn of Possession“. Das mag man nun konsequent finden, oder einfach nur stumpf. Letzteres trifft sicherlich phasenweise auf den Bandsound zu, weshalb bisher man nie in die obersten Sphären des Genres vordringen konnte… und auch nicht wird.

Dafür fehlt einfach das Hitpotenzial, das eben CANNIBAL CORPSE oder MORBID ANGEL eigen ist. Hier wird eher wie bei HATE ETERNAL vertrackt gemeuchelt, wovon man sich gleich mittels des mächtigen Titeltracks überzeugen kann. Neben schleppenden Parts, etlichen Breaks und vielen Riffs/ Soli gibt es auch fiese Blastparts. Nur der richtige Groove will sich wieder mal nicht einstellen, ein Manko, welches ja auch die Kollegen von SUFFOCATION haben. Alles geil gezockt und auf hohem Niveau, Brutal auch und drückend produziert, aber eben nicht eingängig wegen der permanenten Tempowechsel. Klar, wer Fan ist und die ersten 8 Alben der Mannen um Bandkopf Ross Dolan im Schrank hat, der kann sich bedenkenlos auch das neue Teil zulegen. Dann darf man sich über Klopper wie „Bound to Order“, „God Complex“ oder das mit einem leicht melodischen Riff versehene, langsamere „Echoes of Despair“ freuen. Ansonsten gibt´s 10 Songs lang kompakt (40 Minuten) meist auf die Glocke, „The Great Sleep“ lässt glatt mal feinen Groove erkennen und wird schön von den Knüpplern „Indoctrinate“ und „A Spectacle of Lies“ eingerahmt.

Das derbe Gegrowle von Ross wird mir auf die Dauer allerdings immer noch zu eintönig ermüdend, was auch auf die Songs zutrifft, da sich deren Aufbau einfach zu sehr ähnelt. „Nur“ gutes Album.

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