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IMMORTAL - All Shall Fall

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Artist IMMORTAL
Title All Shall Fall
Homepage IMMORTAL
Label NUCLEAR BLAST RECORDS
Leserbewertung
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9.8/10 (5 Bewertungen)

Schon bei der Gründung von I war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis IMMORTAL (doch wieder) nachlegen. Zu sehr brannten schon 2006 wieder das Feuer und der Spirit in Abbath, und dass sich seine Brüder im Geiste Demonaz (Lyrics) und Horgh (Drums, HYPOCRISY) nicht lange werden bitten lassen, war auch klar. Dann noch den alten Kumpel Apollyon (Bass, AURA NOIR) ins Boot geholt und nach einer famosen Comeback-Attacke 2007/ 2008 kann es nun wieder mit neuen Songs in die vollen gehen. Vorneweg gab es aber viele Fragen: Würden die Norweger den Spirit von „Pure Holocaust“, „Battles in the North“, „At the Heart of Winter“, „Damned in Black“ und natürlich „Sons of Northern Darkness“ – alles Black Metal-Klassiker – wieder heraufbeschwören können… und warum macht das Label so eine Geheimnistuerei um das ganze?

Viele Fragen, von denen besonders die erste schon bei den Eingangs-Klängen des Titelsongs beantwortet wird! Denn hier sägen wieder die klirrend-kalten Riffs, die Blasts drücken gnadenlos nach vorne und Abbath knarzt, dass es eine wahre Freude ist. Ja, DAS sind IMMORTAL! Doch wer nun an Back to the Roots denkt, wird schnell eines besseren belehrt, denn gerade die letzten Alben mit gedrosselterem Tempo und Groove haben die Nordmannen so erfolgreich gemacht. Und wenn die drei in der Mitte des Openers wieder die kalte Atmosphäre Blashyrkhs heraufbeschwören und den Song mit mächtig stampfenden Midtempo-Riffs und wummernden Drums nach vorne walzen, ist das richtig großes Kino… noch immer! Das folgende „Rise of Darkness“ lässt dann wieder deutlich die eisige Groove-Keule rotieren und „Hordes of War“ beweist, dass IMMORTAL noch immer direkt, kalt und brutal ballern können – wie in den alten Zeiten. Das Groove-Highlight „Norden On Fire“ und das kantige Ohrwurm-Machtwerk „Mount North“ mit seinem knackigen Refrain werden live genauso die Eis-Hölle entfachen, wie auch „One by One“ oder „Tyrants“. Mehr als perfekt passt dazu das walzende Finale mit „Unearthly Kingdom“. Fies muss halt nicht nur gleich Geballer sein und kaum eine Band schafft es mit so einfachen Mitteln, eine derart kalte und böse Atmosphäre zu kreieren wie eben IMMORTAL. Und wenn Abbath in den Lyrics endlich wieder seinem Reich Blashyrkh huldigt, dann ist klar, dass wir hier ein astreines, bandtypisches Werk in Händen halten, das allen Erwartungen mehr als gerecht wird.

Die Norweger machen ihrem Namen alle Ehre und legen mit „All shall Fall“ einen weiteren Meilenstein vor, der sie nicht nur in Black Metal-Kreisen wiederum unsterblich machen wird! Blashyrkh, Mighty Ravendark! The Gates are open!

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