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IMPERANON - Stained

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Artist IMPERANON
Title Stained
Homepage IMPERANON
Label NUCLEAR BLAST
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Sie sind jung, sie sind Finnen, sie sind bei Nuclear Blast… sie wissen nicht, was sie tun? Ganz so einfach verhält sich die Sache natürlich nicht, wenngleich man bei diesem Release schon eine deutliche Diskrepanz zwischen Können und Originalität feststellen muss. Vom Label als neue Sensation angekündigt wird der 1999 in Helsinki gegründete Fünfer noch viel Lehrgeld bezahlen müssen, bevor man sich einen eigenständigen Namen in der Szene machen wird. Bis dahin darf man sie getrost als spieltechnisch fitten CHILDREN OF BODOM-Klon bezeichnen.

Es passt aber auch alles zusammen: Die mit einer Ausnahme 18 bis 20jährigen Jungs haben das Original scheinbar mit der Muttermilch aufgesogen, klassische Heavy-Riffs gehen einher mit ausufernden Solis, wilden Keyboard-Kaskaden und dem typischen Schrei-/ Grunzgesang. Dafür, dass man vorher nur 2 Demos auf dem Markt hatte, agiert man wie die Weltmeister an den Spielgeräten, wahrscheinlich hatte man in den letzten Jahren nur wenig Zeit für Freundinnen… Für ein wenig Abwechslung sorgen der cleane Gesang bei „Hollow Man“ oder auch weibliche Vocals in Verbindung mit Spinettigen Tönen bei Track Numero 8, „Shadowsouls“.

Ganz ehrlich, schon nach 2 Songs weiß man hier, wie der Hase läuft. Entweder man verehrt COB und leckt sich geradezu die Finger nach neuem Futter in altem Fahrwasser oder wendet sich betroffen ab, ob dieser identitätsarmen Fließbandmucke. Wenn man das jugendliche Alter der Musikanten mit ins Kalkül zieht, kann man ihnen eigentlich gar nicht böse sein, denn da ist noch viel Potenzial für Veränderung. In Verbindung mit dem zweifelsohne vorhandenen Talent kann da in Zukunft noch etwas Großes draus werden!

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