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IN FLAMES - Sounds of a playground fading

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Artist IN FLAMES
Title Sounds of a playground fading
Homepage IN FLAMES
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.1/10 (20 Bewertungen)

Über die Jahre sind IN FLAMES ein sehr schwieriges Thema geworden und das nicht nur für mich! Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich persönlich auch Alben wie „Soundtrack to your Escape“ (2004) oder „Come Clarity“ (2006) für ganz großes Kino, aber mit „A Sense of Purpose“ hatte selbst ich meine Schwierigkeiten. Das liegt vielleicht daran, dass man sich grundsätzlich schwer tut mit Veränderungen. Hat man diese allerdings erstmal akzeptiert, geht man deutlich offener an die Sache heran.

So habe ich versucht, mich frei von jeglichen Vorurteilen gegenüber „Sounds of a playground fading“ zu machen, was angesichts der Vorab-Single „Deliver Us“ alles andere als leicht fiel. So bietet dieser Song einerseits eben diese starken Riffs, Hooks und Melodien, die IN FLAMES so groß gemacht haben, aber ebenso bekommt man einen (allerdings packenden) Pop-Refrain und eine recht glatt-polierte Produktion auf die verdutzten Ohren! Und genau das ist nun mal eine prägnante Facette von IN FLAMES 2011! Lässt man sich darauf ein, findet man auf dem neuen Album eine Ansammlung von durchweg starken Kompositionen, diese können die Schweden auch nach dem Ausstieg von Gitarrist Jesper Strömblad durchaus schreiben! Dazu gehören z.B. das eingängige „Ropes“, das schon fast als Schmachtfetzen zu bezeichnende „Liberation“ sowie das glatt-„rollende“ „Where Dead Ships Dwell“. Die Frage, ob IN FLAMES nicht mehr KÖNNEN oder einfach nicht WOLLEN, klärt sich dann schnell mit „The Puzzle“, „Enter Tragedy“ sowie dem mit grandiosen Melodien und einem Wahnsinns-Refrain autrumpfenden „Fear is the Weakness“, welche die alten Melodic Death Metal-Zeiten der letzten Jahre Revue passieren lassen und imposant beweisen, dass die Schweden auch heute noch die meisten anderen Bands dieses Genres locker an die Wand pusten, wenn sie nur möchten! Doch scheinbar reicht ihnen diese Schiene schon lange nicht mehr aus und so wirkt es wie eine Rechtfertigung, wenn Sänger Anders Friden im ruhigen „Jester’s Door“ intoniert: „I say goodbye to all at once … times have changed, I have to defend my actions … the foundation crumbles and I have to leave. Thanks for everything, I can’t ask for more. I say I love you all as I vanish“. Oder bei “Fear is the Weakness” heraus schreit: “The same Road for far too long, it’s like meant to be, but we’re losing Identity!”

Ich muss feststellen, dass ich die Trauer vieler Fans hinsichtlich der „alten Zeiten“ verstehe, aber mittlerweile auch die Entscheidungen der Band selbst. So kann man nur hoffen, dass sich einige oder gar viele Anhänger der neueren Ausrichtung öffnen, denn auch im veränderten Soundgewand bieten IN FLAMES ganz einfach weiterhin tolle Songs!

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