Band Filter

IN MITRA MEDUSA INRI - Without a view of things

Artist IN MITRA MEDUSA INRI
Title Without a view of things
Homepage IN MITRA MEDUSA INRI
Label APOLLYON
Leserbewertung

Mit „Without a view of things“ meldet sich die Mönchengladbacher Formation IN MITRA MEDUSA INRI nach 2 Jahren mit einem neuen Album zurück. Neben Michael Gronau und Holger Meyer ist nun auch Andreas K. (Synths + 2. Gitarre) dabei. Den geneigten Hörer erwarten 12 Dark-Wave-Songs zum Träumen, Nachdenken und Tagebuch schreiben, manchmal auch zum Mitsummen und Fußwippen.

Mit Holgers durchgängig angenehm dunkler Stimme ist das Album zeitlos schön zum Nebenherhören, bei konzentriertem Hinhören für meinen Geschmack über manche Strecken zu langatmig. „Her perfect beauty“ und „Enjoy the moment“ arbeiten beide mit holperigen Pianoklängen asynchron zum Gesang ehe sich alles im Refrain treibend entlädt. Mich lässt es ein wenig ratlos zurück. Meine Highlights sind schön übers Album verteilt: Der Titeltrack „Without a view of things“ am Anfang platziert, bei dem zunächst der Text des Liedes in Deutsch rezitiert wird, dazu eine sich langsam steigernde Instrumentalisierung, ehe der Text dann auf englisch gesungen wird – sehr gelungen! Das in der Mitte angesiedelte „Rejected and forgotten“ erinnert mit schweren Gitarren und bezogen auf den Gesang an eine düstere MISSION – Nummer, hier mit Elektro-Garnierung. Über zwanzig Mal hintereinander singt Holger die Worte „Hate myself“, also nichts für labile Gemüter mit Hang zur Autosuggestion. Wunderschön das letzte Stück mit dem Titel „Wollte meine Liebe auf Händen tragen“. Als reines Instrumental gibt es dazu im Booklet einen sehr persönlich anmutenden deutschen Text über die Liebe zu lesen, anspruchsvoll, ehrlich, romantisch, hoffnungsvoll bis zum letzten Satz „Trotzdem, glücklich mit der Liebe bin ich nicht“. Wer so fühlt, wird hier seinen Soundtrack finden…

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

IN MITRA MEDUSA INRI - Weitere Rezensionen

Mehr zu IN MITRA MEDUSA INRI