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IN SILENTIO NOCTIS - Through Fragments of Christianity

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Artist IN SILENTIO NOCTIS
Title Through Fragments of Christianity
Homepage IN SILENTIO NOCTIS
Label MY KINGDOM MUSIC
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Ok, erstmal war ich schon skeptisch, als ich sah, dass bei den Finnen IN SILENTIO NOCTIS eine Frau am Mikro steht und dann in der Beschreibung von Symphonic Black Metal die Rede ist. Ist allerdings nicht so unüblich, dass Mädels auch im extremen Metal mit krassen Vocals aufwarten, von daher war gespannt auf das, was mich erwarten würde.

Zuerst einmal aber soll es hier um die Musik gehen. Diese ist den Finnen doch recht ordentlich gelungen. Eben Symphonische Schwarzkunst mit viel Druck, Groove, donnernden Drums, rasenden Riffs, packenden Melodien, einer gesunden Ladung Aggressivität und das ganze mit atmosphärischen Keys-Sounds unterlegt. Sehr nett irgendwo zwischen CRADLE OF FILTH, DIMMU BORGIR und einem Schuss Finnen-Sentimentalität versehen. Die Produktion ist dabei allerdings ein wenig leise ausgefallen. Nun aber nochmal zu den Vocals der Armi Päivinen. Mit dem eingangs erwähnten Genre-Stempel erwarte ich auch von einer Sängerin eine gewisse Fiesheit. Und wenn es auch nicht gleich das fieseste Krächzen wie bei DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT sein muss, aggressiv sollte schon sein und zumindest zum Sound der Musik passen. Doch die junge Frau Päivinen hat sich voll und ganz auf die hohe Opern-Gesangsstimme festgelegt. Und auch, wenn sie dies recht ordentlich macht, kommt sie 1. weder an eine Tarja Turunen (ex-NIGHTWISH) oder eine SARAH JEZEBEL DEVA (CRADLE OF FILTH) heran und 2. würde das alles eh nicht zum Sound von IN SILENTIO NOCTIS passen.

Manchmal machen Kontraste ja Sinn, aber im Falle von „Through Fragments of Christianity“ leider auf keinen Fall!

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