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IN THE NAME OF NOTHING - The Grand Illusion

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Artist IN THE NAME OF NOTHING
Title The Grand Illusion
Homepage IN THE NAME OF NOTHING
Label EIGENPRODUKTION
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Diese Hamburger legen nach der 2012er-EP „Snakepit“ ihren ersten Longplayer vor und bieten brachialen und dennoch melodischen Death Metal. Der Opener „The Challenge“ startet rasend-blastig, man merkt gleich, dass hier technisch versiert gemeuchelt wird. Die wuchtigen, treibenden Passagen werden von feinen Solo-Klampfen begleitet. Das erinnert irgendwie ein wenig an die grandiosen SULPHUR AEON, denen man aber dann doch nicht das Wasser reichen kann.

Etwas krude kommen die cleanen Heavy Metal-Vocals von Gitarrist Björn daher, die nicht so recht reinpassen. „Behold the Storm“ kann seinen MORBID ANGEL-Einfluss nicht verbergen, wenn auch hier gern mal thrashiger gekloppt wird. Die derben Growls von Fabian können was und passen zum Gesamtsound, da sollte man den cleanen Kram einfach weglassen. Das gebremstere „Moribund“ glänzt auch mit technischen Kabinettstückchen und enormer Durchschlagskraft, MALEVOLENT CREATION bzw. Ami-Death Metal mag man wohl generell ganz gerne. Mit dem mörderisch groovenden Titeltrack haut man dann eine richtige Bombe raus, bei der lediglich die flachen clean Vocals stören.

Insgesamt also 8 fett produzierte Death Metal-Böller im schicken Digi-Pack, die man als Brutalinski mal verhaften sollte… und überhört die paar cleanen Vocals einfach!

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