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INHUME - In for the kill

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Artist INHUME
Title In for the kill
Homepage INHUME
Label OSMOSE PRODUCTIONS
Leserbewertung
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Sie sind nicht gekommen, um zu töten. Da kann die Band ein noch so radikales Cover vorlegen, diese böse Attitüde nimmt ihnen doch keiner ab. Fäusteschwingend stampft der Moloch durch das Heer seiner (unschuldigen) Feinde, dabei jedoch immer näher an Ali als an Tyson; keine rohe Gewalt, sondern gezielte Schläge.

Wahrscheinlich werden sie mich dafür hassen, aber mit den Jungs von INHUME kann man bestimmt gut ein Bier trinken gehen. Natürlich ist dies noch immer brutaler Grind, der vom Mainstream meilenweit entfernt ist. Oder anders gesagt: Tipper Gore würde diese CD nicht empfehlen. Andererseits wird hier soviel Musikalität, Einfallsreichtum und Abwechslung geboten, dass die geschlachteten Kadaver sich die Hand geben und zu tanzen beginnen. Was vor allem daran liegt, dass die Gitarren unter dem rasenden Metronom ein eigenes Tempo finden und mit vielen eingängigen Riffs glänzen können. Das Schlagzeug wiederum chargiert zwischen donnernden Blastparts und beinahe hüpfenden Rhythmen und vermittelt den Songs eine Dynamik, die den meisten vergleichbaren Bands völlig fremd ist. Da passt es dann auch, dass die Stücke mit „Scourging“ oder „Retreat from Morality“ fast schon familienfreundlich benannt wurden.

Auch wenn es sich paradox anhört: Gegenüber dem ungelenkten Gebolze der oft schnarchnasigen Kollegen kommt dieses Album mit deutlich mehr Muskeln daher. Sie mögen ein Lächeln im Gesicht haben, doch INHUME werden der Konkurrenz das Fürchten lehren.

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