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INMORIA - Invisible Wounds

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Artist INMORIA
Title Invisible Wounds
Homepage INMORIA
Label MASSACRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Sobald der Gesang einsetzt auf dem neuen Werk von INMORIA denkt man unweigerlich an die göttlichen MORGANA LEFAY! Kein Wunder, heißt der Sänger doch Charles Rytkönen! Musikalisch liegt man mit dem leicht gebremsten/ vertrackten angethrashten Power Metal auf einer ähnlichen Linie, was auch nicht verwundert, da hier die Überreste von TAD MOROSE musizieren. Gothic-Einflüsse schleichen sich durch schicke Keyboards ein, nach dem eher komplexen Opener „Come Insanity“ geht’s bei „Alone“ und „Fantasy“ schon schneller zur Sache.

Etwas bombastischer als die „alten Bands“ gehen INMORIA zu Werke, was bei hittigen Granaten wie „As I Die“ aber genauso zündet! Der Sound ist schön trocken und fett, lediglich die Keys sind mir zu weit vorne. Einziger kleiner Nachteil dieser hervorragenden Scheibe ist das permanente Midtempo-Geschiebe, wenn man mal etwas fixer beginnt („Circle of Memories“) und ein Mordsriff am Start hat, schwenkt man doch wieder zum slowen Groove um, anstatt mal richtig Gas zu geben. Das hat zwar Durchschlagskraft, darunter leidet aber auch leider etwas die Abwechslung. Somit fällt die zweite Hälfte ab, da die Songs hier nicht mehr die Güte besitzen als die ersten 6. Erst das letzte Stück „I Close my Eyes“ kann mit fixerem Groove und leicht technoiden Parts wieder fesseln.

Beim nächsten Album also bitte Handbremse lösen, dann kann man den großartigsten Momenten der ehemaligen Formationen auch ans Bein pinkeln!

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