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INNER SHRINE - Samaya

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Artist INNER SHRINE
Title Samaya
Homepage INNER SHRINE
Label DRAGONHEART
Leserbewertung
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7.0/10 (2 Bewertungen)

Beschrieben wird die Musik des Bandkonsortiums INNER SHRINE, welches im Kern aus den Gründern Luca Liotti und Leonardo Moretti besteht, als „Avant-Goth-Metal“. Musikalisch erinnern sie mit elektrischen Gitarren und Dark-Metal-Versatzstücken an Bands wie NIGHTWISH oder WITHIN TEMPTATION, aber in den ruhigen Passagen mit Sprechgesang auch an Formationen wie LOVE IS COLDER THAN DEATH oder DIE VERBANNTEN KINDER EVAS. Darüber hinaus verstehen sie es, diese unterschiedlichen Musikstile gekonnt zu verknüpfen. Die Texte sind überwiegend in lateinischer Sprache gehalten. Leider liegt der Promo-CD kein Booklet bei, somit kann ich die Inhalte nicht beurteilen.

Sehr ruhig und instrumental präsentiert sich der Opener „Overture in Red“, daher bemerkt man den Übergang zum folgenden “The Inner Shrine“, welches mit kraftvollen Metalklängen, operettenhaftem Gesang und heftigen Schlagzeugeinlagen beginnt, ganz deutlich. Hervorzuheben sind hier die Wechsel hin zu ruhigen Passagen mit im Duett hervorgetragenem Sprechgesang. Ähnlich aufgebaut sind Stücke wie „Path Of Transmigration“, leicht melancholische Klänge, unterbrochen von äußerst ruhigen Passagen, die an ENGELSSTAUB erinnern. Auch „Res Occulta“ geht anfangs in diese Richtung, verträumt und ruhig, bis dann wieder der Metal regiert.

Dass INNER SHRINE aber weitaus mehr zu bieten haben, beweisen instrumentale Stücke wie „Catarsi“, ein sehr ruhiges Mittelalterstück, welches nach einer Coverversion von DEAD CAN DANCE oder LOVE IS COLDER THAN DEATH klingt, aber dann natürlich doch keine ist. Wunderschöne melancholische Harfenklänge versetzen den Hörer in eine anderen Zeit und ein anderes Land: Sehr ergreifend! „Le Repos que la Vie a trombé“ und „Requiem“ verlaufen ähnlich ruhig und melancholisch, sind gar düster zu nennen.

In „Soliloquium In Splendor“ setzt sich die düstere Haltung zunächst fort. Das Stück überrascht mit englischsprachigem Männergesang. Auch Keyboard und Gitarre kommen zum Einsatz, doch weist der Song ebenso ruhige Passagen auf. „Elegiacus in re min“ – ein sehr ruhiger Track – wird mit operettenhaftem leichtem Gesang vorgetragen und durch dramatische Geigen- und Pianoklänge unterstrichen. „Waves like Dolphins“ schließt auf instrumentale und ruhige Art mit leichtem Meeresrauschen das Werk ab. Der als Bonus angegebene Videoclip “Path Of Transmigration“ fehlt leider auf meiner Promo-Version.

Auf jeden Fall werden INNER SHRINE mit ihrem dritten Werk „Samaya“ nach langer Pause alte Fans beglücken und neue dazu gewinnen.

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