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INQUIRING BLOOD - Born in a grave

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Artist INQUIRING BLOOD
Title Born in a grave
Homepage INQUIRING BLOOD
Label EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung 03.01.2015
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

Gut Ding will Weile haben bei den Hannoveraner Death Metallern INQUIRING BLOOD. 2004 gegründet erschien recht schnell schon 2005 das erste Demo, dem aber erst 2007 die erste Mini-CD „Raping the Silence“ folgte. Damit und mit etlichen guten Live-Gigs konnte man seinen Namen schon ganz gut auf der hiesigen Death Metal-Landkarte platzieren, zumindest bei denen, die auf CANNIBAL CORPSE-artiges Gebretter stehen. Das hat sich nun, schlanke 4 Jahre später auch nicht geändert (zum Glück!). Schon der Blick aufs Cover und den Titel verrät, dass hier Death Metal in Reinkultur präsentiert wird.

10 Songs bedient man jedes Genre-Klischee, seien es Songtitel, Texte, das Artwork oder auch der Gesang vom seit längerem Glatzhaarigen Fronter Daniel… wehe Tieftöner Lars kommt irgendwann mal auf die wahnwitzige Idee, seine Megamatte abzusäbeln! Daniel überzeugt erneut mit extrem fies-tiefem Rumgegrowle, garniert mit blackigen Kreischeinlagen. Sehr variabel, sehr gut! In dieser Güte röhren nicht allzu viele Jungs in Deathland rum. Die Instrumentalfraktion schliesst sich da an und ballert typischen Florida-Todessound mit Technikfaktor raus. Das gipfelt in gut produzierten Geschossen wie dem trefflich betitelten „Fuck your God“, „The Ripper“ oder dem straighten Brutalinski „Schizo“. Mit Midtempo-Granaten wie „Bloodlust“ oder dem mörderischen Titeltrack orientiert man sich an den groovigen Bomben von CANNIBAL CORPSE, rifft aber auch mal nicht ganz so Genre-lastig und eher normal-metallisch oder gar rockig (man höre „Last Judgement“), was dann wiederum natürlich SIX FEET UNDER ins Spiel bringt. Hat auf jeden Fall jederzeit Drive und Biss, wer bei einer Groove-Attacke wie „Total Abortion“ (jaja, SFU wieder…) nicht umgehend die Murmel kreisen lässt, der ist hier im falschen Genre. Da darf man auch gerne mal ILLDISPOSED im Geiste haben („Bone Factory“), oder AMON AMARTH durchs Ohr rollen lassen („Unconscious“, geiler Schlußtrack!).

Alle 10 Trax sind auf einem gleichbleibend starken Level. Was fehlt sind halt noch eine richtig fette Produktion (die man selber natürlich nie finanzieren könnte…) und noch ein paar nachhaltigere Songs, wie sie oben Genannte ja Reihenweise haben. Man kann aber auch einfach nur mal Spaß haben und den macht „Born in a Grave“ durchaus 36 Minuten lang! Death Metaller checken unbedingt mal rein bei INQUIRING BLOOD!

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