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INSEKT - Teenmachine

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Artist INSEKT
Title Teenmachine
Homepage INSEKT
Label NOISE TERROR/ DEPENDENT
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

INSEKT gehören ebenfalls zu den vielen Bands, die in den 80ern gegründet wurden, sich in den 90ern eine kreative Pause gönnten und nun im neuen Jahrtausend wieder die Szene diggen. Die musikalische Vita der Protagonisten Mario Vaerewijck und Eric van Wonterghem ist enorm und weist so klangvolle Namen wie THE KLINIK, SONAR oder MONOLITH auf. „Teenmachine“ ist ihre zweite Veröffentlichung nach der Reunion und erscheint auf Johan van Roys Label „Noise Terror Productions“. Im April konnte ich INSEKT im Vorprogramm von SUICIDE COMMANDO bewundern, und was mir in Erinnerung blieb, waren obskure Tanzeinlagen und starke Textunsicherheiten.

„Teenmachine“ bietet auf 12 Tracks kurzweilige Unterhaltung. Gleich der Opener „Damage Done“ wechselt gekonnt zwischen ruhigen Synthpassagen und einem sehr rockig wirkenden Refrain, „Pain Inside“ und „Lost myself“ sind zwei Songs, bei denen der rockige Aspekt des Albums meiner Meinung nach noch ein wenig mehr zum Vorschein kommt. Dem Titeltrack „Teenmachine“ merkt man seinen Melodieläufen deutlich an, dass INSEKT ihre Wurzeln in den 80er haben und bleibt demnach gut im Ohr hängen. „Isolated“ bietet eine stampfende Bassline an und im Hintergrund blubbern viele experimentelle Klänge. „Where is the party“ spielt gekonnt mit Electroclash-Attitüden und kommt entsprechend lässig rüber. Sehr nüchtern und kalt wirkt wiederum der danach folgende Track „Give it up/ Don’t give it up“

Die beiden letzten Tracks „Play the game“ und „Bambifucker“ sind in jeweils zwei Versionen enthalten. „Play the game“ fällt nicht weiter auf, hier gelingt es aber SPETSNAZ dem Song zumindest etwas mehr „Drive“ zu verleihen. Beim anderen Track „Bambifucker“ sorgt alleine schon der Titel für erhöhte Aufmerksamkeit, dahinter verbirgt sich ein Track, der sich ebenfalls wie „Isolated“ durch eine fette Bassline auszeichnet und alleine dadurch schon im Gedächtnis bleibt. Und wer FUNKER VOGT kennt, kann sich sehr gut vorstellen, wie sich ihr Remix anhört.

Durchweg ein gelungenes Album mit hohem Unterhaltungswert.

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