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INTWINE - Kingdom of Contradiction

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Artist INTWINE
Title Kingdom of Contradiction
Label TIEFDRUCK MUSIK
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

In ihrer Heimat Holland sind INTWINE schon quasi Superstars, das soll sich mit dem aktuellen Album auch außerhalb des Tulpenäquators einstellen. Und die Zeichen stehen sehr gut, denn der moderne, leicht melancholische modern Rock/ Metal läuft gut ins Ohr, bietet aber auch genug Dampf für die Bangerfraktion. So ist der Opener „Cookie Jar“ für die Tanztempel wie geschaffen. Ein Mix aus DEFTONES und P.O.D., verfeinert mit INCUBUS und Reggae/ Dub-Elementen, sowie einem coolen Fronter mit prägnanter wie variabler Stimme.

Natürlich zündet nicht alles auf diesem 71-minüter und einige der 16 Songs kann man auch gut mal skippen, aber ruhige Tunes wie „Feel It“ mit gelegentlichen Krachausbrüchen sind wie gemacht für die Rock-Radiolandschaft. TOOLsche Element treffen auf krachigen Nu Metal und gar selige BAD BRAINS-Zeiten finden Einzug in den abwechslungsreichen Sound der Band. Leider ist die Scheibe etwas zu dumpf und leise produziert, so wird den härteren Songs ein wenig ihrer Durchschlagskraft genommen. DISTURBED-Fans sollten sich evtl. mal „Ravenclaw“ reinziehen. Insgesamt sind im Mittelteil der Platte ein paar zu viele ruhige melancholic-Parts und sphärische Schwurbeleien vorhanden, was sich erst bei „Sorry“ und „Slow Down“ wieder zum Großartigen hin wendet. Hier haben INTWINE definitiv ihre Stärken und sie sollten ein bisschen mehr Gepumpe einbauen, kommt live einfach besser.

Mit richtiger Promo sollte sich der Name INTWINE nun auch bei hiesigen Nachwuchs-NuRock/ Metallern einprägen.

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