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IRON FIRE - Blade Of Triumph

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Artist IRON FIRE
Title Blade Of Triumph
Homepage IRON FIRE
Label NAPALM RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Im neuen Jahrtausend fing alles so gut an für die dänischen Power Metal Haudegen von IRON FIRE. Der Erstling „Thuderstorm“ wurde von Kultproduzent Tommy Hansen (u.a. auch verantwortlich für Helloweens „Keeper Of The Seven Keys“) eingetütet und erhielt eine beachtliche positive Resonanz. Doch dann muss einiges schief gelaufen sein im Staate Dänemark, was in eine nicht veröffentlichte Folgeproduktion und dem Auseinanderbrechen der Formation gipfelte. Einige Jahre später stellt nun Mastermind Martin Steene mit einer neuformatierten Truppe das aktuelle Album „Blade Of Triumph“ vor.

„Dragonheart“: Im Laufe des über einminütigen Intros legt der Song mächtig an Tempo zu, bevor die Stimme von Shouter Martin Steene klar aus den Boxen tönt. Die Uptempo-Grundstimmung wird bis zum fulminanten Finale durch mehrere Breaks aufgelockert. „Bloodbath Of Knights“: Der Text (u.a. “Die by the flame Die by the sword”) hält, was der Titel verspricht. „Dawn Of Victory“: Stampfender Rhythmus und Donnergrollen als Einleitung für einen recht melodischen Midtempo. „Lord Of The Labyrinth“: Ebenfalls leicht gebremst, durchaus Mitsing-kompatibel und geeignet fürs Live-Programm. „Bridges Will Burn“: Ein Drum-Solo leitet diesen hymnenhaften Uptempo-Kracher ein. „Follow The Sign“: Vergleichsweise eingängiger Hardrocker mit gelungenem Refrain und klasse Gitarrenparts. Stark! „Steel Invaders“: Mit Texten wie „Raise the metal fist in the air“ für diejenigen, die es richtig „true“ mögen. „Jackal’s Eye“: Sowohl hoher Headbanging-Faktor wie auch Ohrwurm-Potential. „Legend Of The Magis Sword“: Lockere Halbballade mit Akustikgitarren-Unterstützung. „Gladiator’s Path“: Wirklich gelungene Kombination aus Power und Melodie. „Blade Of Triumph“: Der siebenminütige Titelsong setzt einen äußerst abwechslungsreichen Schlusspunkt.

Im Promotext zu dieser Scheibe wird mehrfach darauf hingewiesen, wie „true“ sich die Mucke von IRON FIRE aktuell darstellt. Dabei sind gerade die Titel (wie z.B. „Bloodbath Of Knights“), die so richtig kräftig in diese Kerbe hauen, die schwächeren des Albums. Demgegenüber stehen besonders im zweiten Teil einige wirklich überzeugende Powermetal Songs, mit denen man die Konkurrenz nicht zu fürchten braucht. Fazit: Fans aus dem Dunstkreis von HAMMERFALL bis STRATOVARIUS sollten hier anchecken.

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