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ISLAY - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist ISLAY
Title s/t
Homepage ISLAY
Label METAL PROMOTIONS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.8/10 (30 Bewertungen)

Wuchtigen Death Metal mit derbe röhrendem Sänger zocken die 2009 gegründeten Emsländer ISLAY auf ihrem gleichnamigen Debut. Gleich „Laphroaig“ überzeugt, „Dalwhinnie“ beginnt blastig wie ein HYPOCRISY-Böller. Hier sind definitiv Könner am Werk! Technisch beschlagen wird mächtig Druck gemacht. Wie man sieht und sich bei dem Bandnamen denken kann, sind alle Songtitel nach Whiskeysorten benannt! Was mal eine witzige Idee ist.

„Glenfiddich“ oder „Bowmore“ wird der Ottonormalverzehrer noch kennen, aber die obigen, „Glenkinchie“, „Aberlour“ oder „Cragganmore“ sprechen sicherlich nur bei Fachleuten den Gaumen an. Musikalisch mengen ISLAY Black Metal-Elemente und Thrashparts ebenso ein, wie RAMMSTEINige elektronische Sachen („Glenkinchie“), was aber sogar gut funktioniert. Das fette Riffing, der sehr derbe und gute Growlgesang, die amtlich schiebende Produktion und das reife, abwechslungsreiche Songwriting lassen „Islay“ schnell zur Empfehlung werden! Fiese Rübenabmontierer wie „Aberlour“ oder das wie langsame HYPOCRISY-Nummern beginnende und dann ebenso abgehende „Bruichladdich“ dürften jedem Tägtgren-Death Metaller zusagen. Unter den 13 Songs findet sich nicht ein schlapperer! „Jura“ wird mit fein-melodischen Keys eingeleitet und untermalt, Referenzband siehe oben. Der Schlußtrack „Octomore“ dagegen ist mit seinem tiefen Klargesang und der ruhigen, düsteren Ausrichtung schon fast GothicRock-like (TYPE´O anybody), aber eben auch gelungen!

Ein fulminantes Debutwerk, welches Death/ Black (und Whiskey)-Fans unbedingt antesten müssen. ISLAY, merken!!!

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