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ITCHY POOPZKID - Dead Serious

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Artist ITCHY POOPZKID
Title Dead Serious
Homepage ITCHY POOPZKID
Label WHERE ARE MY RECORDS/ UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.8/10 (17 Bewertungen)

So oder ähnlich könnte auch ein Märchen beginnen: „Es waren einmal drei junge Buben aus Eislingen an der Fils, die auszogen, um die Welt zu erkunden. Der eine hörte auf den lustigen Namen Sibbi, ein anderer hatte rot gefärbte Haare. Schnell hoben sie sich von den ca. 20.000 anderen Einwohnern ihrer Heimatstadt ab und trieben fortan unter dem Namen ITCHY POOPZKID ihr Unwesen…“ Der Rest ist schnell erzählt, denn märchenhaft ist die Geschichte der POOPZKIDs schon ein wenig. Früher hieß es immer, dass das dritte Album einer Band wegweisend sei, doch das schwäbische Trio konnte bereits mit seinem Zweitwerk „Time to ignite“ beachtliche Erfolge feiern. So war ihnen neben dem Chart-Entry auch eine ereignisreiche Zeit mit dem „MTV Band Trip“ oder Auftritten auf großen Festivals wie dem Area 4 oder beim Hurricane beschert.

Alles Lorbeeren, auf denen sich die Drei allerdings nicht ausruhen wollen und angekündigt haben, in 2009 erneut durchstarten zu wollen. Man meint es eben „todernst“ mit der Musikkarriere und hat intensiv am Nachfolger „Dead serious“ gearbeitet, welcher erstaunlich vielseitig ausgefallen ist. Nach wie vor gehören straighte Punk Rock Hymnen, bei denen die Instrumente ordentlich malträtiert werden, zum musikalischen Betätigungsfeld der Combo, allen voran „Another song the DJs hate“ (der Humor ist ebenfalls nicht abhanden gekommen) und „Stuck in a daze“. Daneben machen sich aber auch eingängige Pop Punk Perlen wie „Learn to drown“ (in dem man selbst vor einem Piano nicht zurückschreckt), „Last goodbye“ oder „Pretty me“ breit. Die Spaß-Granaten „The living” (zugleich die erste Single) bzw. „Like it” stehen dem in nichts nach und auch nach hinten raus geht dem Album die Puste nicht aus. Hier sorgen dann Stücke wie das munter-durchgeknallte „Crazy eyes“ oder die ziemlich agile „Drogenfrau“ für unterhaltsame Minuten. Dagegen erwartet den Hörer zum Ende hin mit der überraschenden Akkordeon-Einlage beim gelungenen „Waiting for the waves“ danach dann fast schon ein schwermütiger Ausklang.

ITCHY POOPZKID präsentieren sich auf „Dead serious“ also voller Spielfreude und charmanter Songs, für die man sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte und die den einen oder anderen Hit in ihren Reihen haben. Da ist Party vorprogrammiert. Nutzt also die Gelegenheit, denn auch die nächste Tour kommt schon sehr bald…

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