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J. COLE - 2014 Forest Hills Drive

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Artist J. COLE
Title 2014 Forest Hills Drive
Homepage J. COLE
Label ROC NATION
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Wer hätte gedacht, dass der US-amerikanische Rapper J. COLE vor ziemlich genau 30 Jahren in Frankfurt am Main geboren wurde? Vermutlich waren Jermaine Lamarr Coles Eltern in irgendeiner Weise mit den amerikanischen Streitkräften verbunden, aber er war eh nur acht Monate in Deutschland und zog dann nach North Carolina, wo er von seiner deutschen Mutter und einer Tante aufgezogen wurde. „2014 Forest Hills Drive“ ist das inzwischen dritte Album des Musikers, der 2011 als erster Künstler von JAY Z.s Label Roc Nation unter Vertrag genommen wurde.

Mit seinen drei Langrillen konnte sich J. COLE in den US-Charts jeweils an die Spitze setzen, ähnliche Erfolge wird er hierzulande mit „2014 Forest Hills Drive“ nicht feiern können, dafür führt die Rap- und HipHop-Szene in Deutschland dann doch ein zu eindeutiges Schattendasein – aber wer weiß, vielleicht wäre J. COLE hier eine ganz große Nummer geworden, wenn er in seinem Geburtsland aufgewachsen wäre. Wie auch immer, handwerklich gibt es an seinem dritten Streich nichts auszusetzen. Immerhin rappt der Mann auch schon seit seinem 13. Lebensjahr und versteht sich inzwischen perfekt auf Storytelling, Punshlines und hörenswerte Texte. Als Anspieltipps seien an dieser Stelle „January 28th“ (Coles Geburtstag!), „03’ Adolescence“ und „Fire Squad“ genannt. Und natürlich die erste Single „Apparently“, die etwas mehr Drive als die übrigen Tracks hat und vermutlich auch deshalb ausgekoppelt wurde, wenngleich diese Platte definitiv nicht für den Dancefloor gemacht ist.

In den 13 Songs stecken stattdessen viele persönliche Erfahrungen von J. COLE, das schlägt sich auch im Albumtitel „2014 Forest Hills Drive“ nieder. Es handelt sich nämlich um seine langjährige Adresse in Fayetteville/North Carolina – dort ist er aufgewachsen und es zeugt von der Bedeutung, welche die Platte für ihn hat. So ist der Silberling auch eine Art Biografie – einschließlich „Wet Dreamz“ und einem Blick zurück – auf dem Dachfirst des Hauses sitzend, das ihm inzwischen gehört…

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