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J.R. BLACKMORE & FRIENDS - Voices

Artist J.R. BLACKMORE & FRIENDS
Title Voices
Homepage J.R. BLACKMORE & FRIENDS
Label J.R. BLACKMORE RECORDS/ H’ART MUSIC
Leserbewertung

Jürgen Blackmore, der Sohn des Top-Gitarristen Ritchie Blackmore (DEEP PURPLE, RAINBOW, BLACKMORE’S NIGHT), ist selbst ein erstklassiger Gitarrist, der es in seinen Songs metallisch bzw. rockig krachen lässt. Nach einigen Jahren on tour, u. a. mit OVER THE RAINBOW, hat er sich wieder ins Studio begeben, um mit Freunden sein just erschienenes Album „Voices“ einzuspielen.

Der Titeltrack eröffnet das Album und führt mit orientalischen Klängen ein, bevor es richtig zur Sache geht. „Guardian Angel“ hat Anleihen in der klassischen Musik genommen und lässt zwischen allen Riffs und Chorus‘ immer wieder diese Sparte durchschimmern. Auch bei „Beethoven“ werden die elektronische Streicher bemüht, bevor die schlagenden Takte des Metals zu rennen beginnen. Gesungen wird dieser Titel von Michael Bormann (Ex-BONFIRE, Ex-JADED HEART). Strömender Regen, Gewitter und zunächst sanfte Klavierklänge, die immer heftiger von den Gitarren begleitet werden, führen zu „Destructive Mania“. Im vollen Klang eines rollenden Schiffs bringt Cathrin Jauer (oft solo mit Gitarre anzutreffen) die Lyrics zwischen die teils Stakkato artigen, teile solierenden Gitarren. „Incomplete“ lässt es wieder etwas ruhiger angehen. „Devil In Disguise“ beginnt mit einem brachialen Szenario, leicht orientalisch angehaucht, und mutiert zu dunklem Gothic Metal. Gesungen wird dieses Stück von Oliver Hartmann (HARTMAN). Das Klavier dominiert auch die Ballade „Jekyll and Hyde“, die nach drei Minuten explodiert und die hämmernden Gitarren in den Vordergrund treten lässt. Interpretiert wird dieser Song von Dave Esser (SCHATTENSPIELER). Anschließend lässt „Victorious“ gerade mal 30 Sekunden verschnaufen. Der von ELA vorgetragene Song „Nanshu“ spielt mit düsterer Mystik und führt in die Abgründe der Hölle mit hämmernden Bässen. Was sich „We Are Rock’n’Roll“ nennt, soll nicht nur eine Hymne sein, sondern ist auch eine der metallenen Art an die Freunde der Metalheads. Wie eine Filmmusik beginnt der als Bonus auf dem Album enthaltene Instrumental- Track namens „Dreams“.

Ein feiner Silberling für die Fans des metallisch lauten aber auch filigranen Gitarrenspiels. Songs, die den Körper zucken und kaum Luft zum Atmen lassen.

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