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JACK SAVORETTI - Written In Scars

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Artist JACK SAVORETTI
Title Written In Scars
Homepage JACK SAVORETTI
Label BMG
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JACK SAVORETTI hat sein erstes Album „Between The Minds“ bereits 2007 veröffentlicht und konnte in seiner Heimat Großbritannien auch schon erkleckliche Erfolge feiern, doch hierzulande kennt man den 31-jährigen Briten mit italienischen Wurzeln noch nicht wirklich. Das soll sich jetzt mit seinem vierten Silberling „Written In Scars“ und einem Plattenvertrag beim Major BMG ändern. Auch Jacks musikalischer Stil soll sich geändert haben; in Ermangelung nötiger Vergleiche kann ich das nicht beurteilen, seine Landsleute haben den jüngsten Studio-Output aber bereits bis auf Platz 13 der Charts gehievt, den Insulanern gefällt also schon mal, was sie aktuell von dem glutäugigen Sänger zu hören bekommen.

Dessen raue Stimme erinnert im Übrigen an eine Melange aus den Organen von PAOLO NUTINI und GEORGE EZRA und es gibt wahrlich schlimmeres als Mr. Savoretti zuzuhören. Stilistisch macht er radiotauglichen Rock, der jedoch genug Eigenständigkeit mitbringt, um im Ohr zu bleiben. So geschehen beim Opener „Back To Me“ mit seinem melancholischen Piano und einer spanischen Gitarre, bevor die zweite Singleauskopplung „Home“ mit einem hypnotischen Refrain gefällt und das verträumte „Don’t Mind Me“ im Midtempo auf die Hüften geht. Die erste Single „Tie Me Down“ stellt den ebenso kratzigen wie sinnlichen Gesang in den rhythmusbetonten Mittelpunkt, während das nachfolgende zarte „Broken Glass“ eine leichte Folk-Färbung aufweist und das lebhafte „The Other Side of Love“ mit perlenden Klavierakkorden und einem Meer voller Streicher auf sich aufmerksam macht. Leise Töne schlägt derweil „Nobody ’Cept You“ und auch „The Hunger“ bleibt ein wenig ruhiger, zeigt sich gleichwohl aber durchaus tanzflächentauglich. Der Titeltrack „Written In Scars“ ist eine stürmische Revolutionshymne und für das bezaubernde „Wasted“ hat sich Jack weibliche Unterstützung ans Mikro geholt. Lissie heißt die Dame, die hier die Emotionen schürt, ehe auf der Zielgerade „Fight ’Til The End“ noch einmal Temperament beweist.

Im Vereinigten Königreich hat JACK SAVORETTI angesichts des Erscheinens von „Written In Scars“ bereits eine ausverkaufte Tour absolviert. Auch in unseren Gefilden dürfte er mit seinem Longplayer punkten und neue Fans gewinnen können, wenn das Label ein wenig die Werbetrommel rührt. Verdient hätte der Mann es auf jeden Fall, denn seine Musik ist abwechslungsreich, macht Spaß und hat dabei auch etwas Seelenvolles, was für das Herzblut spricht, das Jack in seine Lieder steckt.

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