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JACOB FAURHOLT - Dark Hours

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Artist JACOB FAURHOLT
Title Dark Hours
Homepage JACOB FAURHOLT
Label RAW ONION RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Draußen ist es heiß, man brät in der Sonne und genießt laue Sommerabende. Das lassen wir uns doch nicht von so einem dahergelaufenen Dänen vermiesen. JACOB FAURHOLT ist nämlich der große Meister der gehobenen Jammerei. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum er sein viertes Album „Dark Hours“ betitelt hat. Entstanden sind die Songs nämlich im Winter 2010 im Berliner Wohnzimmer des Dänen, wo Dateien quer durch die Welt zu diversen Gastmusikern geschickt wurden.

Schon beim Titeltrack wälzt sich FAURHOLT mitsamt seinem fragilen, jammernden Organ in Streichern, Bläsern und anderen Akustik-Geklimper. Wirklich lebensfroh wird’s auf „Dark Hours“ nie, kein Wunder bei Titeln wie „Like Cars Crashing“, „The Hoax“ oder „Directionless“. Glücklicherweise handelt es sich aber nicht um Zeilen eines manisch Depressiven, lediglich um gut beobachtete Reflektionen eines sensiblen Menschen. Die „Black Lake Lodge“ etwa suhlt sich geradezu in dieser Stimmung, mäandernd kräht Herr Faurholt seine Gedanken ins Mikro, lässt sich bei „Like Cars Crashing“ von weiblichen Elfenstimmen begleiten und Licht am Ende des Tunnels aufblitzen, wenn er „Hope still floats the sea“ besingt.

„Dark Hours“ verfügt über so viel Atmosphäre, dass es einem gar im heißen Sommer ein wenig fröstelt. Die zerbrechliche, kränkelnde Stimme von JACOB FAURHOLT täuscht nicht darüber hinweg, dass es sich bei seinem vierten Studioalbum um ein sensibles, aber dherzliches Werk handelt.

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