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JAN DELAY - Wir Kinder vom Bahnhof Soul (live)

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Artist JAN DELAY
Title Wir Kinder vom Bahnhof Soul (live)
Homepage JAN DELAY
Label UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
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Nachdem JAN DELAY im letzten Sommer mit seinem dritten Soloalbum „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ in Höchstgeschwindigkeit durchgestartet und mal eben von null auf eins in die Charts eingestiegen ist, dabei innerhalb weniger Wochen mit der Langrille Gold-Status erreicht hat und mittlerweile mit Platin überzogen ist, zudem mit zwei Echos honoriert wurde und die Eins Live Krone aufgesetzt bekommen hat, legt der Polypen-Papst jetzt die Live-Version nach. Immerhin haben sich zigtausend Menschen am Bahnhof Soul vom stets gut behüteten Hanseaten anfixen lassen und so sind die Soul-, Funk- und Hip-Hop-Junkies komplett auf Droge und befinden sich im auf einem rauschhaften Trip im rasenden Soultrain des BEGINNER-Members.

Mit auf Tour war natürlich Jans DISKO NO. 1 bestehend aus Jost Nickel am Schlagzeug, Jonas „Jones“ Landerschier an den Tasten, Loomis „Loomie Lou“ Green an der Gitarre und Ali „Big Al“ Busse am Bass. Die Bläsereimanufaktur, die sich aus Lieven Las Vegas, Käptn Kacza und Johnny Johnson rekrutiert, sorgt ebenso wie die fantastischen Delaydies Esther Cowens, Ngoné Thiam und Myra Maud für den besonders druckvollen Live-Sound, dem der Zeremonienmeister JAN DELAY das I-Tüpfelchen aufsetzt. Egal, ob von 12.000 Soulkindern in Hamburg oder in Erfurt, Münster, Stuttgart und Berlin: Zu Songs wie „Oh Johnny“, „Showgeschäft“ aber auch „Disko“ wurde amtlich Party gemacht und das ist auf dem Silberling definitiv zu hören. Ein Klassiker wie das groovige „Klar“ vom 2006er Vorgänger „Mercedes Dance“ darf natürlich ebenso wenig fehlen wie gefühlvolle Momente, wie sie das bläsergeschwängerte „Ein Leben lang“ oder auch das ruhige „Hoffnung“ parat halten. Außerdem ist bei „Abschlussball“ als Gastsänger noch ein weiterer näselnder Hutträger mit von der Partie: Die Rede ist von UDO LINDENBERG, bei dessen Comback-Longplayer „Stark wie zwei“ DELAY 2008 mitgewirkt hat. Das „Pump Up“-Medley verpasst DEICHKINDs „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“ auf der Zielgeraden noch schnell einen funky Anstrich, nachdem „Rave Against The Machine“ den Reigen mit viel Gebläse eröffnet hat.

Mit dieser livehaftigen Dröhnung sollten die Fans noch eine Weile von Entzugserscheinungen verschont bleiben. Über den Sommer verteilt gibt es zudem noch verschiedentlich die Gelegenheit, auf den fahrenden Soultrain aufzuspringen. Gute Reise!

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