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JASON MRAZ - We sing. We dance. We steal things.

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Artist JASON MRAZ
Title We sing. We dance. We steal things.
Homepage JASON MRAZ
Label ATLANTIC RECORDS
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Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Der Singer-Songwriter JASON MRAZ gibt eine entspannte Pool-Party. Im Hintergrund läuft entspannter Stax-Soul, PHOENIX plantschen im Wasser herum und spielen eine Runde Wasserball. Es klingelt an der Tür und die Bläsersektion von PHIL COLLINS – zu seiner „No Jacket required“-Phase – bittet um Einlass. Aus dem Ghettoblaster eines Gastes ertönt die neueste Single von KANYE WEST, als COLBIE CAILLAT und JAMES MORRISON gut gelaunt über den Zaun hüpfen. Gemeinsam verbringen alle einen schönen, sonnigen Tag am Barbecue-Grill, um gemeinsam miteinander zu musizieren. Gott sei Dank lief die ganze Zeit das Aufnahmegerät mit… Genau so und nicht anders, muss man sich das wunderbare dritte Album von Jason Mraz vorstellen, mit dem er eigentlich auch in Deutschland endlich Fuß fassen sollte. In den Staaten schlug sein neues Album auch stantepede auf Platz Nummer drei in den Billboard-Charts ein, denn da gehört es auch hin. Selten klang Pop so eklektisch, anspruchsvoll, aber gleichzeitig so zugänglich und voller Groove.

Gleich der erste Track „Make it mine“ eröffnet den After-Work-Beach-Club mit Handclaps, PHOENIX-Funk-Gitarre, genialen Bläsersetzen und Chorgesang. Besser kann man ein Album nicht eröffnen und man bekommt sofort Lust auf mehr. Der nächste Song „I´m Yours“, gleichzeitig die erste Single, begeistert mit einem leichten Reggae-Flair. „Lucky“ mit Colby Caillat als Gast ist ein verdammter Ohrwurm, während „Butterfly“ in einer gerechten Welt der Sommerhit des Jahres werden müsste. Dieser Song lässt einem keine andere Wahl, als das Tanzbein zu schwingen. „Details in the Fabric“, featuring UK-Superstar James Morrison, nimmt das Tempo ein wenig raus und bietet eine träumerische Ballade ohne jeglichen Kitsch. Mit dem darauf folgenden „Coyotes“ folgt eine 180°-Drehung, denn da knallen leichte Hip-Hop-Beats auf Operngesang und Kinderchor. Klingt verrückt, ist es aber nicht. Noch ein Hit. Auch auf „Dynamo of Volition“ rappt Herr Mraz, da geht das Ganze aber eher in eine groovige JAMIROQUAI-Richtung. Habe ich schon erwähnt, dass es nur Hits auf diesem Tonträger gibt? Ja? Dann ist ja gut. Fehlt nur noch die abschließende Ballade „A beautiful mess“, auf der es schöne Streicher und Background-Vocals gibt. Die Songs, die nicht erwähnt wurden sind selbstredend ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Auf diesem Album gibt es keinen Ausfall!

Da kann selbst das mittelprächtige Artwork nicht mehr viel anrichten, auch wenn es in einem schönen Digipack verewigt wurde: „We sing. We dance. We steal things.” is the shape of Pop to come! Kaufen und glücklich werden!

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