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JAYA THE CAT - A Good Day For The Damned

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Artist JAYA THE CAT
Title A Good Day For The Damned
Homepage JAYA THE CAT
Label DESTINY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Dass Reggae und Ska nicht unbedingt karibischen Ursprungs sein müssen, beweisen JAYA THE CAT mit ihrem jüngsten Studio-Output „A Good Day For The Damned“. So kommen Mastermind und Frontmann Geoff Lagadec und Schlagzeuger David Germain eigentlich aus Boston und seit 2003 nennen die Herrschaften Amsterdam ihr Zuhause und haben dort auch ihre weiteren Mitstreiter Karl Smith (Gitarre, Keys und Backing Vocals) und Jan Jaap Onverwagt (Bass & Keys) gefunden. Der aktuelle Silberling ist das vierte Album des Quartetts, das einen temperamentvollen Mix aus Roots-Reggae, Ska und Punkrock kredenzt.

So starten die Herrschaften mit „Wine Stained Futon“ zunächst einmal mit entspanntem Reggae, dem sie beim nachfolgenden „A Rough Guide To The Future“ knackige Gitarren zur Seite stellen, ehe „Sweet Eurotrash“ smooth übernimmt und die Keys auf „Black Heart“ für gelöste Schunkelstimmung sorgen. Bluesrockig übernimmt „Huddersfield Rain“ und spätestens dank des knackigen „Just Leave Me There“ darf nicht nur ausgelassen getanzt, sondern auch mitgegrölt werden. Mit „Amsterdam“ besingen JAYA THE CAT druckvoll ihre Wahlheimat, bevor „The Palm Reader’s Face Looks Shocked“ die Ska-Keule schwingt und der „Sunday Morning“ in bester Reggae-Manier chillig wird. Der Titeltrack „A Good Day For The Damned“ schließt sich ebenfalls tiefenentspannt an und in „The Streets of Shoreditch“ liegt man sich angesichts dieser Melodien vermutlich nach ein oder zwei alkoholischen Getränken alsbald in den Armen – Gentrifizierung hin oder her. Als Bonus haut der Vierer dann noch das lebhafte „Mad At You“ und das nachdenkliche „Drunk Balloon“ raus.

Bei allem Spaß haben JAYA THE CAT nämlich auch eine politische Message, die sie jedoch kurzweilig zu verpacken wissen. In diesem Sinne ist „A Good Day For The Damned” eine partytaugliche Reggae-Ska-Punk-Platte, die auch Blues-, Soul-, Dancehall-, Dub- und HipHop-Versatzstücke nicht zu kurz kommen lässt und darüber hinaus zum Zuhören einlädt.

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