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JEFF BEADLE - The Huntings End

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Artist JEFF BEADLE
Title The Huntings End
Homepage JEFF BEADLE
Label BUTTERFLY COLLECTORS
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

“The Huntings End” ist das Debüt des kanadischen Singer-Songwriters JEFF BEADLE, das in einem Farmhaus in den Bergen Ontarios aufgenommen wurde. Viele Leute waren bei der Entstehung nicht beteiligt, denn die Songs stammen alle aus Jeffs Feder und absehen von seiner Akustikgitarre gibt es lediglich eine Mundharmonika zu hören, in die Franklin Gairdner bläst, der bisweilen auch die Backing Vocals übernimmt. Und natürlich erhebt auch der bärtige Poolreiniger, der die Ideen für seine Lieder als kurze Sprachnachrichten und unverständliche Notizen im Berufsverkehr von Toronto in sein Handy einspeicherte, seine gefühlvolle Stimme.

Mit seinen acht Tracks beweist JEFF BEADLE, dass weniger manchmal einfach mehr ist. Mit reduzierten Mitteln schafft der Musiker ehrliche, emotionale und persönliche Songs, die einen Mann zeigen, der einen Weg sucht (und gefunden hat), um seine Ängste, Träume und Wünsche auf die bestmögliche Art und Weise nach außen zu tragen. So startet der Silberling mit „Silver Zippo Lighter“ ebenso abwechslungsreich wie empfindsam, ehe „Did You Run“ mit leisen Klängen übernimmt. „Cautious Lovers“ schließt sich ähnlich an und wenn bei „Heartbreak Hood“ die Mundorgel erklingt, weckt das wohlige Lagerfeuer-Feelings. „This Ain’t Heaven“ gefällt mit feinem Fingerpicking, während „Devil’s Arms“ und „Street Lamps“ perfekte Beispiele für eine schnörkellose Schlichtheit sind, die mit großen Empfindungen einhergeht. Bleibt noch „Nicotine Hands“, das den Erstling nach rund 35 Minuten mit zarten Melodien ausklingen lässt, die abermals zum Zuhören einladen.

Bereits mit zwölf Jahren stand Jeff in seiner Heimatstadt zum ersten Mal auf einer Bühne. Ein paar Jahre sind seitdem ins Land gezogen, Beadle ist in dieser Zeit mehrfach durch Kanada getourt, hat seine Lieder Freunden nach selbst gekochten Abendessen vorgestellt und war in unzähligen kleinen Bars oder bei Open Mics unterwegs. Der Moment, endlich auch eine Platte zu machen, war definitiv gekommen und das Ergebnis kann sich sehen und vor allem hören lassen!

 

 

 

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