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JENNIE TEBLER’S OUT OF OBLIVION - Till Death Tear Us Apart

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Artist JENNIE TEBLER’S OUT OF OBLIVION
Title Till Death Tear Us Apart
Homepage JENNIE TEBLER’S OUT OF OBLIVION
Label BLACK MARK
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Hm, scheint als wären Black Mark endlich wieder so richtig zurück auf der Bildfläche. Die schwedische Sängerin Jennie Tebler hat nach 2 veröffentlichten Singles 2005/ 2006 eine Band um sich geschart und legt nun das Debütwerk vor. Ihr Gesang erinnert eher an Christina Scabbia von LACUNA COIL, denn an ihre nordischen Sopran-Kolleginnen. Also angenehm tief häufig, auch mal rauer.

Dazu passt der extrem fett bratende Klampfensound der meist recht langsamen Songs, allerdings ist bei der Produktion Jennies Stimme leider zu weit in den Hintergrund gerückt worden. Da sollte die Band das nächste Mal vielleicht externe Hilfe an die Regler lassen, ansonsten gibt’s am Sound nix zu meckern. Auch an den sehr guten Vocalarrangements, zum Teil mehrstimmig. Am knackigsten kommt noch der Opener „Brand New Start“ aus den Boxen, ansonsten wird man auch gerne mal sehr düster-melancholisch („Queen of Ice“), was dann nicht so ganz vom Stuhl pustet. Da mundet ein MY DYING BRIDE-Mäßig pumpendes „Life Full of Lies“ doch wesentlich besser. Wenn das mal einen ganzen Song lang durchgehalten würde ohne ruhige Passagen, hätte man glatt mehr richtige Kracher am Start. „Never Stop Crying“ ist gar recht hittig ausgefallen und könnte in der Szene einiges an Staub aufwirbeln. Mehr rockendes wie „Succubus“ und man könnte das vom ganzen Album auch behaupten. Zumeist herrschen aber die melancholischeren, ruhigeren Töne vor. Womit man dann eher Richtung LEAVES EYES driftet, denn NIGHTWISH.

Neben Fans der genannten Combos sollten vielleicht auch Freunde von OPETH, ANATHEMA oder KATATONIA mal reinhören in dieses gelungene Scheibchen!

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