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JENNIFER LOPEZ - Love?

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Artist JENNIFER LOPEZ
Title Love?
Homepage JENNIFER LOPEZ
Label ISLAND/ UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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1.0/10 (1 Bewertungen)

Nein, nein, ich lebe nicht als Einsiedler auf irgendeinem Berg, wo ich nichts von den Geschehnissen in aller Welt mitbekomme. Ich weiß, welcher Hype um JENNIFER LOPEZ gemacht wird (zu einem nicht unerheblichen Teil von ihr selbst forciert), ich weiß, dass man sich darum reißt (oder besser gesagt: Gerissen hat), sie für Filmrollen zu verpflichten, auch wenn sie noch so sehr die Diva raushängen lässt. Und mit dem gleichen Brimborium, mit dem sie von einem persönlichen Stab begleitet wird, bei dem die Einwohnerzahl von Liechtenstein vor Neid erblasst, zelebriert Miss Lopez dann auch die Veröffentlichung eines neuen Albums.

Das ist alles schön und gut, aber eigentlich ist „J.Lo“ doch nur eine durchschnittliche Schauspielerin, die zu Beginn ihrer Karriere sogar noch besser war als heute, und ihr durchschnittliches Talent erstreckt sich auch auf ihre Musikkarriere. Anfangs war das noch ganz okay, was sie auf Platte bannte, auch wenn es immer ein bisschen (sehr) nach GLORIA ESTEFAN klang. Mit dem neuen Album „Love?“ hat sie nun aber ein neues Niveau der Austauschbarkeit erreicht, nicht nur, was die musikalischen Versatzstücke angeht, sondern auch mit Blick auf die Interpretin selbst.

Was JENNIFER LOPEZ abliefert, ist nicht schlecht, beim besten Willen nicht. Das Album besteht größtenteils aus tanzbaren Nummern (wenn auch mit einigen nervigen Rap-Einlagen, um die Quote zu erfüllen), ergänzt um ein paar Quotenballaden, damit’s nicht eintönig wird, aber ob da nun Miss Lopez singt oder ob sich um das Dancefloor-Project „DJ Dings&Da feat. Miss Missy X“ handelt – es macht keinen Unterschied. JENNIFER LOPEZ hat einfach keinen eigenen Stil, keinen Wiedererkennungswert, nichts Persönliches, nichts, was sie von anderen unterscheidet. Vielleicht täte sie besser daran, ihren hundertköpfigen Stab mitsingen zu lassen…

Fazit: Kann man hören, muss man nicht, und wenn man’s macht, tut’s garantiert nicht weh, aber im Grunde ist das so wie mit einer Kopfschmerztablette, die zwar nicht hilft, aber auch nicht schadet. Die braucht man gar nicht erst zu nehmen, und übertragen auf JENNIFER LOPEZ heißt das: Es gibt so viele schöne CDs, die man stattdessen hören kann, also sollte man das auch machen.

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