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JEREMIE ALBINO - Our Time In The Sun

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Artist JEREMIE ALBINO
Title Our Time In The Sun
Homepage JEREMIE ALBINO
Label EASY EYE SOUND
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Die Geschichte des Roots-Rock-Musikers JEREMIE ALBINO begann auf einem Bauernhof im ländlichen Ontario in Kanada. Aus Ausflügen zum Verkauf von Obst und Gemüse in Toronto wurde schnell das Spielen von Musik auf den Straßen der Stadt und schließlich das Aufführen von mitreißenden Live-Shows. Schon bald wurden diese Liveshows zu seinem Beruf – und die Landwirtschaft zu seinem Hobby -, denn er bekam immer mehr Gelegenheiten, in den Vereinigten Staaten und Kanada aufzutreten, unter anderem mit SHOVELS & ROPE, ST. PAUL & THE BROKEN BONES und SHAKEY GRAVES. Als er zusammen mit Dan Auerbach die Arbeit an seinem dritten Longplayer „Our Time In The Sun“ aufnahm, war es das Ziel, diese mitreißende Live-Energie auch im Studio einzufangen.

Dan Auerbach, seines Zeichens Sänger der BLACK KEYS, Gründer von Easy Eye Sound und GRAMMY®-prämierter Produzent, hat den Mann mit der ausdrucksstarken Stimme zufällig entdeckt und war sofort begeistert. Mir ging es beim Hören von „Our Time In The Sun“ nicht anders, die zwölf Songs sind einfach mitreißend, wenn man auf Americana und Country Blues steht! Die Lieder greifen auf die Südstaaten-Psychedelik und den Blues-Rock der 60er Jahre zurück, um Geschichten über eine gescheiterte Liebe, den Kampf mit der Flasche und ein von der Arbeit bestimmtes Leben zu erzählen. Der Sound ist im besten Sinne retro und gleichzeitig so frisch, dass es einfach Spaß macht, Mr. Albino und den erstklassigen Studiomusikern zuzuhören. Den Anfang macht das sacht groovende „I Don’t Mind Waiting“ mit wunderbarem Southern Soul, bevor „Baby Ain’t It Cold Outside“ und „Let Me Lay My Head“ tiefenentspannt übernehmen. Der temperamentvolle Titeltrack „Our Time In The Sun“ steckt voller nachdenklicher Emotionen, ehe es „Rolling Down The 405“ mit viel Schmackes auf die Straße zieht. Das Stück war die erste Nummer, die im Studio aufgenommen wurde und fängt in der Tat die Energie der Songwriting-Sessions bestens ein. „So Many Ways To Say I Love You“ kommt mit jeder Menge Gefühl daher, wohingegen „Struggle With The Bottle“ in ein rockiges Redemption-Gewand gekleidet ist. „Give It To Me One Last Time“ lässt es munter krachen und „Dinner Bell“ entpuppt sich als mächtiger Rhythm’n’Blues-Stomper, der auch irgendwo in der Schwüle eines Südstaaten-Sumpfes beheimatet sein könnte. „Since I’ve Been Knowing You“ verlegt sich derweil auf einen federnden Piano-Groove, der in Bein und Ohr geht, dem sich „Gimme Some“ mit viel Leidenschaft anschließt, um mit „Hold Me Tight“ für ein gut gelauntes Ende zu sorgen.

JEREMIE ALBINO serviert mit „Our Time In The Sun“ per perfektes Genre-Schmankerl, das allen Fans  souligen Roots-Rocks bestens munden wird. Diese musikalische Spielart genießt hierzulande eher ein Nischendasein, daher werden wir Jeremie vermutlich nicht so schnell live zu Gesicht bekommen, weshalb ich der geneigten Leserschaft die Konservenkost umso mehr ans Herz lege!

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