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JOB FOR A COWBOY - Genesis

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Artist JOB FOR A COWBOY
Title Genesis
Homepage JOB FOR A COWBOY
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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JOB FOR A COWBOY, die Band mit einem der skurrilsten Namen der Szene, spielte sich mit „Doom“ nicht nur in die Herzen der Fans, sondern sie rissen es einem heraus und aßen es auf. Heftige Grooves und brutal perverses Geknüppel „erlösten“ viele aus ihrer „Metalcore Zeit“ und der Song „Knee Deep“ erlangte in Kombination mit einem Spongebob-Video im Netz Kultstatus.

Dementsprechend wird das Album „Genesis“ natürlich erwartet wie nichts Gutes… und nun kommt’s: Die guten alten „Doom“-Zeiten sind vorbei. Verabschiedet euch von gewaltigen Bass-Explosionen, von primitiv geilem Gemosche aber leider auch von einem Jonny Davy, der zwischen Frognoise, Screams und Growls variierte. „Genesis“ bringt viel Neues mit, doch das Vorgenannte blieb in der Hölle zurück. JOB FOR A COWBOY machen technisch einen gewaltigen Sprung nach vorne. Die Saitenfront variiert schon bei den ersten Songs „Bearing The Serpent’s Lamb“ und „Reduced To Mere Filth“ überraschend fix zwischen anspruchsvollem Riffing, Geknüppel und Melodien, dass sich einem der Kopf dreht. Was Drummer Jon „The Charn“ Rice allerdings auf dieser Platte anstellt, geht für mich über die menschliche Vorstellungskraft hinaus. Was sich der Junge an Blastparts, Synkopen und Fill-Ins aus dem Handgelenk schüttelt, geht mir auch nach dem 666sten mal Anhören nicht in den Kopf. Stellvertretend für meine Ansicht steht das Ende der Scheibe mit dem Titel „Coalescing Prophecy“, wo Jon noch einmal alles in die Waagschale wirft. Zurück zum Wesentlichen: Ein großer Unterschied ist, wie eben schon angesprochen, der Gesang. Jonny hat nun seine Lieblings-Growlart gefunden. Die ist auch sehr fett und kehlig, jedoch mag er sie wohl so gern, dass er nur noch höchstens 5 Prozent der Platte in hohe Shouts verfällt und nicht mehr 50/ 50 wie beim Vorgänger. Dafür wird musikalisch alles gegeben, damit es nicht langweilig wird. Und so darf auch ein emotional „ruhiger“, sagen wir lieber Midtempo-Song wie „The Divine Falsehood“ nicht fehlen. Spitze des Spannungsbogens von „Genesis“ ist „Embedded“, den die Fans schon vorher auf Myspace hören konnten.

Alle Stücke sind beim ersten Hören etwas länger zu verdauen, was meiner Meinung nach immer ein gutes Zeichen ist und mit der Zeit werden sie auch live die Fans begeistern, die sich zunächst vielleicht noch etwas schwer tun. Jede Band muss sich weiterentwickeln – „Mission completed“ würde ich bei JOB FOR A COWBOY sagen. Wenn jetzt noch etwas die rohe Art von der „Doom“ zurück kommt, wäre es perfekt… Doch auch so ist „Genesis“ mein Death Metal Album des Jahres… Arrive… Raise Hell… Leave…

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