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JONATHAN JEREMIAH - Gold Dust

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Artist JONATHAN JEREMIAH
Title Gold Dust
Homepage JONATHAN JEREMIAH
Label ISLAND
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (3 Bewertungen)

Im letzten Jahr hat JONATHAN JEREMIAH sein Debüt „A Solitary Man“ veröffentlicht, nachdem er fast ein ganzes Jahrzehnt an seiner Musik, einer urbritischen Mischung aus Folk und Retro-Soul, gefeilt hatte. Jetzt legt der Londoner mit indischen, irischen und englischen Wurzeln den Longplayer „Gold Dust“ nach und präsentiert sich mit seinem neuen Dutzend Songs verstärkt mit langsamen und ruhigen Tönen.

So ist der zunächst sehr getragene, dann ausufernde Titelsong „Gold Dust“ etwa entstanden, als Jeremiah beim Sonnenaufgang die Spree im Blick hatte. Unter zarten Streichern hört man auf diese Weise sozusagen die Sonne aufgehen – die Nummer gibt es im Übrigen am Ende der Platte auch noch einmal als Reprise, mit der die Langrille instrumental ausklingt. Dazwischen geht es mit „Fighting Since The Day We Are Born“ mitsamt Orchester opulent zur Sache, ehe „Shout” leise Klänge offeriert. Groovig-verspielt schließt sich „Lazin’ In The Sunshine“ an, bevor nach derart vorgetragener Pop-Glückseligkeit mit „Everyday Life“ schmachtende Melancholie auf den Plan tritt, für die Jonathan erneut zu Streichern und Bläsern greift. Diese Arbeitsmittel werden bei „All We Need Is A Motorway“ gegen eine Akustikklampfe eingetauscht, während „The Time of Our Lives“ ganz dezent orientalisches Flair in den vergleichsweise beschwingten Sound einfließen lässt. Mit reduzierten Klavierakkorden empfehlen sich derweil „You Save Me“ und „Forever Shall Be Ours“, wohingegen auf der „Chatsworth Ave.“ wieder verstärkt in die Orchester-Trickkiste gegriffen wird. Bleibt noch „Caffeine & Saccharin“, das unaufgeregt die musikalische Reise fortsetzt.

Im Vergleich zum Erstling bleibt „Gold Dust“ überwiegend im gleichen, ruhigen Fahrwasser. Dadurch ist der Gesamteindruck nicht ganz so abwechslungsreich und komplex wie bei „A Solitary Man“. Jeder Track für sich ist jedoch durchaus gelungen und hörenswert, auch wenn der 32-jährige in den Liedern zweifellos nicht alle Facetten seiner Stimme zum Ausdruck bringen kann.

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