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JULIAN & DER FUX - Vanille

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Artist JULIAN & DER FUX
Title Vanille
Homepage JULIAN & DER FUX
Label JHRUZA RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Mal etwas völlig anderes kam zum Ende des Jahres aus Österreich zum geneigten Elektrohörer. Tiefen-entspannter Electro Pop der leicht trashigen Gesangssorte mit dem Charme der 80er und 90er-Jahre. Dazu Anleihen aus dem Electrofunk und dem Synthiepop, das alles vereint auf 11 gelungenen Tracks des Albums „Vanille“ der beiden Österreicher von JULIAN & DER FUX. Laut Pressetext sollen die beiden Mannen aus der Republik Österreich „Dreh- und Angelpunkt“ der dortigen Electroszene sein. Ich muss ja gestehen, dass ich weder ein Kenner Österreichs bin, noch ein Kenner des Genres bei unseren südöstlichen Nachbarn, aber der Pressetext kommt schon arg großspurig daher (Satire? Selbstbeweihräucherung? Ösi Schmäh trifft es wahrscheinlich am besten). Sei´s drum, die Musik ist gut, klasse in Wien produziert und gesanglich, textlich und musikalisch state of the art.

Die Stimme des Sängers kommt im erwartbaren Dialekt daher und dabei noch im besonderen Klang des Wiener Zungenschlages. Das funktioniert alles zusammen wunderbar und besitzt einen ganz eigenen Charme. Die Texte sind recht anspruchsvoll, gespickt mit eleganten und amüsanten Sprachbildern, Vergleichen und Metaphern. Die Electromucke ist gut anhörbar, allerdings auch keine musikalische Offenbarung. Solides Handwerk und amüsantes Hörvergnügen von JULIAN & DER FUX auf „Vanille“. Das Ganze klingt wie ein legerer Sommertag mit guter Laune und melancholisch-electropopiger Attitüde – wenn man sich darauf einlässt, macht der 11-Tracker gute Laune und hinterlässt eine flauschige Stimmung. Einziger Totalausfall ist das nervig-anstrengende Gerappe bei „Das Zauberpferd“, aba á bissl Schwund is´ halt imma!

Anspieltipps: Die Funknummer „Nie Genug“, „Der Blues“, das sanft-düstere „Alte Spuren“ und das elegante „99 Cent“ sowie die gutgelaunte 90er-Electro-Nummer „Mischduft“.

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