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KABBAL - Synthetically revived

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Artist KABBAL
Title Synthetically revived
Homepage KABBAL
Label Diamond Productions
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Und wieder mal ein neues Label: Diamond Productions aus Frankreich, die den Markt mit ihrem ersten Release erobern wollen. Die Auserwählten hierfür sind Kabbal, ebenfalls in Frankreich beheimatet, aber auch mit Verbindungen nach Monaco (scheinbar lebt dort also nicht nur die High Society, wobei einigen dieser „Promis“ eine Dosis Death Metal mal ganz gut täte). „Synthetically revived“ ist ihr Debutalbum, nachdem man zuvor seit 1999 drei Demos veröffentlicht hat. Diese waren schon recht ordentlich und man konnte sich stetig verbessern. So wurden dann auch zwei Songs vom Demo „Supreme rituel“ und alle drei vom letzten Demo „Heretic“ für diesen Longplayer neu eingespielt.

Im Promo-Info ist die Rede davon, dass man unter anderem von Morbid Angel, Slayer, Death und Suffocation beeinflusst worden ist. Nun ja, wer ist das nicht. Suffocation allerdings höre ich hier nicht wirklich raus. Morbid Angel stimmt insoweit, als gewisse Rhythmen Vergleiche zulassen und man auch technischen, aber dennoch brutalen Death Metal aus den Instrumenten hervorzaubert. Und Chuck Schuldiner von Death hat man gleich ein ganzes Lied gewidmet. Speziell die Vocals klingen neben den tiefen Grunts dagegen häufig nach Glen Benton´s „Psycho“-Stimme.

Trotz aller Vergleiche hat man es dennoch geschafft, einen eigenständigen Stil zu kreieren, was möglicherweise auch damit zu tun hat, dass man gewissermaßen aus einem „Death Metal-Entwicklungsland“ stammt, und nicht aus Schweden oder Amiland. In den meist im Mid-Tempo angesiedelten 9 Stücken verschaffen sich auch schnellere Parts bis hin zu Blast-Beats Gehör. Wer auf komplexere Riffs und Breaks steht, bei denen die Melodie jedoch nie ganz verloren geht, wäre hier richtig. Für französische Verhältnisse ist die Scheibe sicher ein Hammer. Globaler betrachtet würde ich allerdings gutes Mittelmaß sagen. Für ein Debut alles andere als schlecht und dazu ordentlich gespielt, die Mucke haut mich aber nicht komplett vom Hocker.

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