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KALAMAHARA - Chthonic Beast

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Artist KALAMAHARA
Title Chthonic Beast
Homepage KALAMAHARA
Label CAMPUS RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

In Leipzig gibt es mit der HTWK nicht nur die größte Fachhochschule Sachsens, sondern auch eine Fakultät mit einem eigenen Label, den Campus Records, das den Studenten ein realistisches Betätigungsfeld zur Aus- und Weiterbildung im Medienbereich bietet. Die jüngste Veröffentlichung dieser nicht eben alltäglichen Plattenfirma hört auf den Namen „Chthonic Beast” und stammt von den Stonern KALAMAHARA, die sich staubtrockene Wüstensounds auf die Fahnen ihres Debüts geschrieben haben.

Clemens Heger (Gesang & Gitarre), Lennart Zoske (Gitarre), Hans-Christian Puls (Bass & Gesang) sowie Alex Beyer (Drums & Vocals) lassen mit ihrem Erstling jede Menge 70s-Feeling auferstehen und so startet bereits der Opener „Juicy Lucy“ mit knackigen Langäxten, zu denen sich beim anschließenden „My Girlfriend’s Got A Backstage Pass“ pumpende Bass-Lines gesellen. „Tellin’ Lies“ treibt derweil druckvoll nach vorn und auch „The Urgency“ hält sich nicht lange mit irgendwelchem Firlefanz auf. Stattdessen wird mit viel Groove und mächtigen Riffs Bands wie THIN LIZZY, BLACK SABBATH oder auch LEDZEPPELIN gedacht, ohne sich jedoch in nostalgischer Verklärung zu verlieren. Der Vierer hat den Plattenschrank seiner Erzeuger zweifellos aufmerksam studiert und versteht es, diese Eindrücke mit viel Wumms ins Hier und Jetzt zu übertragen. Als Beispiel sei das krachende „Electric Messed Up Whore“ genannt, dem das tiefer gelegte „Last Night“ mit grummelnder Slow Motion und eruptiven Gitarrenhooks folgt. Das vergnügt stampfende „You Gotta Know“ lässt mich an den seligen Phil Lynott denken, während „Out of My Mind“ wieder straight nach vorn drängt und das finale „She’s got The Motion“ noch einmal mit viel Drive zeigt, wie man einen Wüstenfuchs zum Schnurren bringt.

„Chthonic Beast“ überzeugt mit viel Spielfreude, lebendigen Seventies-Vibes und erdigem Stoner Rock. Mit KALAMAHARA lebt die Wüste auch in Leipzig und wer weiß, wenn der klapprige Bandbus noch ein paar Kilometer schafft, verkündet das Quartett die frohe Botschaft vielleicht sogar außerhalb der Messestadt. Bis dahin sei auf jeden Fall die Konservenkost empfohlen.

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