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KALMAH - For The Revolution

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Artist KALMAH
Title For The Revolution
Homepage KALMAH
Label SPINEFARM
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Knapp zwei Jahre nach dem letzten Album „The Black Waltz” melden sich KALMAH aus Finnland mit ihrem mittlerweile fünften Output „For The Revolution“ zurück.

Nach bester finnischer Manier serviert man auch auf der aktuellen Scheibe eine saubere Mixtur aus Melodie und Death Metal. Im Laufe der Karriere haben sich die Jungs konstant gesteigert und sich so langsam aus der „Vergleichen wir sie mal mit Bodom“-Schublade freigekämpft. Diesem Vergleich muss sich ja wahrscheinlich sowieso jede Band in Finnland stellen, die einen Keyboarder in ihren Reihen hat, der sich mit der Gitarre kleine Duelle liefert. Egal wie man es drehen mag, die Swamplords haben bei „For The Revolution“ wieder eine Menge Gitarrenmelodien garniert mit dem harschen Gesang von Pekka Kokko aus dem Ärmel geschüttelt. Im Gegensatz zu den Vorgängerscheiben haben KALMAH in punkto Geschwindigkeit nochmal einen kleinen Zahn zugelegt. Man höre sich nur mal die rasenden Gitarren- und Keyboardläufe bei „Wings Of The Blackening“ an. „Ready For Salvation“ hingegen beweist, dass es auch mal äußerst episch zugehen kann – ein schöner Midtempo Song, der Gemüter nach der Raserei zuvor ein wenig abkühlen lässt. Glücklicherweise hat man den eher gutturalen Gesang, der bereits auf der Vorgängerscheibe Einzug gehalten und das vormals schwarzwurzelige Gekreische verdrängt hatte, beibehalten. Dieser steht der Scheibe nämlich gut zu Gesicht und vermischt mit vereinzelten harscheren Gesangseinlagen, wirkt Pekka eine Spur abwechslungsreicher. Lead Gitarrist Antti Kokko ist wieder über jeden Zweifel erhaben mit den Soli und Melodien, die er zu Tage fördert. Auch Keyboarder Marco Sneck hat auf „For The Revolution“ einen besseren Stand. Dennoch wird nicht alles mit einem Syngthie-Teppich zugekleistert. Bei „Dead Man´s Shadow“ untermalt er den Song in folkiger Manier und verpasst dem Ganzen damit eine ganz eigene Note, die ihn etwas von den anderen Songs abhebt, während er bei anderen Stücken den Gitarrenwahnsinn “nur” begleitet.

Auch wenn man hier keine großartigen Änderungen wie vielleicht noch bei der letzten Scheibe vorgenommen hat, ist „For The Revolution“ wieder eine empfehlenswerte Sache ohne nennenswerte Schwächen geworden und dürfte Fans von WINTERSUN, ETERNAL TEARS OF SORROW und artverwandten Formationen mit Leichtigkeit überzeugen. Wenn es nach mir geht, können KALMAH die eingeschlagene Marschrichtung gerne beibehalten, damit überzeugen sie definitiv.

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