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KARRAS - The bright Side of Death

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Artist KARRAS
Title The bright Side of Death
Homepage KARRAS
Label MAINTAIN RECORDS
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Mit „The bright Side of Death“ veröffentlicht das Vierergespann KARRAS ein erstes „richtiges“ Album, welches, neben einem Demo aus dem Jahre 2005, das zweite Lebenszeichen der Berliner Damen plus Herr ist. Ja richtig gehört – neben Sänger Devrim bedienen ausschließlich angenehm anzuschauende Frauen die Instrumente. Obwohl Ela (Gitarre) Persierin und Bassistin Corinna Halb-Jordanierin ist, klingt die Musik doch weniger orientalisch, sondern eher nach Ruhrpott, wo Drummerin Sabine ihre Heimat hat.

Der von Jacob Bredahl (HATESPHERE) gut produzierte Silberling beherbergt groovigen Death-/ Thrash-Metal, der auch vor einigen Core-Anleihen nicht zurückschreckt. Die größtenteils simplen Riffs klingen oftmals wie eine Mischung aus SIX FEET UNDER und den üblichen (Metal)Core Zutaten und erinnert mich etwas an HATE SQUAD, auch wenn die Songs leider meist nicht übers Mittelmaß hinauskommen. Zu oft hat man die austauschbaren Riffs gehört und die Vocals können auch nicht die Akzente setzen, um die Band aus dem undurchsichtigen Underground-Dschungel zu katapultieren. So dümpelt das Werk vor sich hin, ohne herausragende Momente zu offenbaren, was schade ist, da man KARRAS das handwerkliche Talent nicht abschreiben kann, doch insbesondere das Songwriting ist noch verbesserungswürdig. „The Discipline“ mit seinem starken Hardcore-Anteil oder „Forever War“ mit teils schönen Old-School Schwedengitarren können dann schon gefallen und auch die Lyrics, welche sich mit sozialkritischen Themen wie Tierversuchen, Krieg oder den Regierungen im Allgemeinen befassen, wären sicherlich interessant, hätte man sie im Booklet verewigt…

Kein Rohrkrepierer, aber auch kein Highlight des deutschen Undergrounds!

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