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KEEGAN - Keeping The Sparks

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Artist KEEGAN
Title Keeping The Sparks
Homepage KEEGAN
Label SOUND GORILLA
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Selbst ich, die von sich behaupten kann, ganze Fußball-Weltmeisterschaften nicht zu beachten, denke bei KEEGAN sofort an den britischen Kicker Kevin Keegan. Nicht zu Unrecht, denn beim Bandnamen was das Songwriting-Duo Ian Maxwell (vocals) und Massimo Peter (guitars) im Herbst 2000 tatsächlich „Mighty Mouse“ inspiriert. Erstens fanden sie, dass KEEGAN cool klänge und zweitens soll Kevins Spielweise auch die musikalische Philosophie der beiden Bandgründer widerspiegeln: schnörkellose, treffsichere und hitverdächtige Power-Pop-Songs mit britischer Schlagseite.

Tatsächlich sind die Britpop-Anleihen unüberhörbar und verleihen gleich dem beschwingten Opener „Yes Sir No Sir“ enorme Tanzbarkeit. In diesem Sinne schließen sich auch „Growing Pains“ und „King For A Day“ an. Es juckt in den Beinen und schnell ertappt man sich beim Mitsummen, bevor mit dem Titeltrack „Keeping The Sparks“ das Tempo anzieht und „City Lights“ endgültig in die Vollen geht. Bei „Benny Hill“ gesellen sich zum beatlastigen Sound noch einige Ska-Bläser, die mit „Pick It Up (And Dial It)“ und „How The West Was Won“ von rhythmusorientierten Saiteninstrumenten abgelöst werden. Derweil lädt der „Swan Song“ zum geselligen Schunkeln im Indie-Stadl ein und lassen es die „Broken Soldiers“ ausnahmsweise ein wenig ruhiger angehen. Der Dancefloor dürfte trotzdem rappelvoll bleiben und auch „Comeback Lies“ präsentiert sich gewohnt tanzbar, ehe „X-Ray Eyes“ mit vielen Ahs und Ohs wieder auf die Tube drückt. Gehörige Spielfreude ist dem finalen „One Foot In The Grave“ auf die Zielgeraden inne und so endet der zweite KEEGAN-Streich nach 40 Minuten mit viel Schmackes.

„Keeping The Sparks“ verbindet Massentauglichkeit mit unbeschwerter Abwechslung und Ohrwurm-Ambitionen. Dabei umschiffen die Herren Maxwell und Peter gemeinsam mit ihren Mitstreitern glücklicherweise die Klippen der Beliebigkeit, sodass der Silberling auch nach mehrmaligem Hören noch Spaß macht.

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