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KEEP OF KALESSIN - Through times of war (Re-Release)

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Artist KEEP OF KALESSIN
Title Through times of war (Re-Release)
Homepage KEEP OF KALESSIN
Label PEACEVILLE RECORDS
Veröffentlichung ..
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Mit ihrem letzten Album „Armada” haben sich KEEP OF KALESSIN qualitativ in der vordersten Riege des Black Metals etabliert. Dieses Album wurde überall extrem abgefeiert. Da aber jeder mal klein anfängt, haben sich auch KEEP OF KALESSIN erst langsam vorgearbeitet. Das Debütalbum „Through times of war“ beleuchtet die Anfänge der schon 1994 gegründeten Band und wird aktuell zehn Jahre nach seinem Erscheinen wiederveröffentlicht. In der Zwischenzeit wurde außerdem 1999 noch mit „Agnen – A journey through the dark“ und 2003 mit der MCD „Reclaim“ nachgelegt.

Die Handschrift von Hauptsongwriter Obsidian C., der als Gitarrist auch zur Live-Besetzung von SATYRICON gehört, war rückblickend bereits auf „Through times of war“ zweifellos erkennbar, wenngleich das Material zwar ohne weiteres hörbar, aber beileibe noch nicht so beeindruckend ist wie auf „Armada“. Größtenteils Highspeed Black Metal nordischen Schlages mit epischen Anteilen gibt hier den Ton an, dazu erklingt die krächzende, mit viel Hall belegte Stimme des damaligen Sängers Ghash. Der Track „Obliterator“ könnte dem ein oder anderen von der besagten „Reclaim“ EP bekannt sein, da dort eine Neuaufnahme enthalten war. Schon seinerzeit bestand auch die Trondheim-interne Verbindung zum Texter Torstein Parelius (MANES), der zu zwei Songs die Lyrics beigesteuert hat.

Produktionstechnisch ist „Through times of war“ aus heutiger Sicht sicher nicht mehr state of the art, wobei im Black Metal insoweit ja ohnehin oftmals ein anderer Standard vorherrscht. Völlig missraten oder eine Kellerproduktion ist der klirrende, leicht kratzige Sound aber keineswegs, sondern ist schlicht und einfach als durchschnittlich zu bezeichnen. Selbiges trifft anno 2007 auf die Kompositionen zu. Einiges ist ganz ok, bietet letztlich aber wenig Überraschungen oder Eigenständiges. Im Prinzip waren KEEP OF KALESSIN damals eine typische Nachzügler-Combo, musikalisch irgendwo zwischen den alten EMPEROR und MAYHEM (“De mysteriis dom Sathanas”) angesiedelt, die ihren eigenen Weg erst noch finden musste und gefunden hat. Das macht die Scheibe heute natürlich nicht besser, aber wer dennoch ein paar Taler übrig hat, kann den Einkauf immerhin zum Mid-Price tätigen.

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