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KEINEPANIK - Kein Problem

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KEINEPANIK
Artist KEINEPANIK
Title Kein Problem
Homepage KEINEPANIK
Label ELBAUFWÄRTS ENTERTAINMENT
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Wer auf kurzweiligen Deutschpop steht, sollte sein Ohr dieser Tage KEINEPANIK aus Hürth leihen. Der Fünfer hat gerade seinen jüngsten Studio-Output „Kein Problem“ in die Plattenläden gebracht und präsentiert darauf zwölf eingängige und radiotaugliche Songs.

Wer beim zweiten Song „Uns bleibt immer noch Paris“ an das Taxi denkt, das 1984 mit FELIX DE LUXE in die Stadt der Liebe fuhr, liegt nicht verkehrt, denn die Stimme des KEINEPANIK-Sängers Michel Okunneck hat gerade bei dieser Nummer nicht nur wegen der textlichen Parallelen eine Menge Ähnlichkeit mit dem Organ von Michi Reincke, der seinerzeit Mastermind der Hamburger Kapelle war. Überhaupt ist die Musik durchaus auch etwas für die Generation, die schon FELIX DE LUXE in den Achtzigern mochte. Auch der Umstand, dass KEINEPANIK als Support von ADEL TAWIL, SARAH CONNOR und ROGER HODGSON (ex-SUPERTRAMP) gebucht sind, passt bestens ins Bild. Im Übrigen hat sich der Fünfer weiterhin der Hilfe hochkarätiger Musiker versichert. So ist UDO LINDENBERGs Gitarrist Jörg Sander mit seinem Instrument auf mehreren Songs vertreten. Bei der Single „Ludtschlösser“ gar mit einer Sitar. Desweiteren sorgte der Hamburger Produzent Zoran Grujovski (UDO LINDENBERG, ROSENSTOLZ, HEINZ-RUDOLF KUNZE mit viel Liebe zum Detail für den letzten Schliff, während die Band mit viel Herzblut bei der Sache war.

Natürlich geht es auch bei „Kein Problem“ vielfach um das universelle Thema „Liebe“, das aber im Wesentlichen ganz entspannt und ohne allzu viel Pathos umgesetzt wird. „Federleicht“ macht da als schmachtende Pianoballade eine kleine Ausnahme, dafür drückt die beschwingte zweite Auskopplung „Schön“ ein bisschen mehr aufs Gas, ehe „Ende mit uns“ beweist, dass Trennungslieder nicht immer schwer melancholisch sein müssen. KEINEPANIK – der Bandname ist ein Zitat aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ – wollen vermutlich nicht annecken, sondern vielmehr gute Laune verbreiten und ihrer radioaffinen Hörerschaft eine gute Zeit bescheren. Dieses Ziel haben die Herren auf jeden Fall erreicht!

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