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KEN - Stop! Look! Sing Songs of Revolutions!

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Artist KEN
Title Stop! Look! Sing Songs of Revolutions!
Homepage KEN
Label STRANGE WAYS
Leserbewertung
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Aber hallo – dieses Album ist doch mal ein Geschenk! Der Frühling naht, man kann im Auto die Scheibe runterkurbeln und jetzt kommt auch noch die passende Musik dazu: Alternative Rock vom Feinsten – frisch, vielseitig und herrlich unverkopft.

Die Koblenzer Jungs von KEN, ursprünglich ein Nebenprojekt von BLACKMAIL und SCUMBUCKET, scheinen allesamt Workaholics zu sein. Abgesehen davon, dass sie zeitgleich mit „I am thief“ auch noch ein Coveralbum veröffentlichen, haben sie diese 13 neuen Titel ihres zweiten Albums mal eben in 10 Tagen eingespielt. Und das Ganze klingt wie lässig aus dem Ärmel geschüttelt – hier ein bisschen Sixties, da ein Spritzer Punk, aber vor allen Dingen gaaaaanz viel Rock. Der Startschuss „Black phantom“ trifft mit Aydo Abays geiler Stimme und genialer Saitenarbeit gleich ins Schwarze. „Paniciss“ (an dem Tag liefen wohl gerade die BEATSTEAKS) und „Babycrutch“ (da war dann FRANZ FERDINAND an der Reihe), sowie „Open fire“ gehören zu den Highlights. „If“ drängt sich mit Ohrwurm-Refrain und Radiotauglichkeit als Single auf. Ob’s auch was zu meckern gibt? Nö, nur warum die Jungs bloß bei „Lend me your leg“ kurzzeitig wie ein grenzdebiler Knabenchor „Lalalalala“ singen, ist mir ohne bewusstseinserweiternde Substanzen nicht klar geworden.

Wer nicht bis zum Veröffentlichungstermin im Mai warten will, kann auf der Homepage der Band schon mal reinhorchen. Mit Gerede vom „nächsten großen Ding“ sollte man ja immer vorsichtig sein, ich sag in meiner Begeisterung trotzdem mal: KEN can do!

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