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KILL THE YOUNG - Proud Sponsors of Boredom

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Artist KILL THE YOUNG
Title Proud Sponsors of Boredom
Homepage KILL THE YOUNG
Label DISCOGRAPH
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Was wohl dabei herauskäme, wenn meine drei Brüder plötzlich auf die Idee kämen, gemeinsam Musik zu machen? Ich fürchte nichts Gutes, ganz anders sieht es da bei der Gorman-Brut aus Manchester aus. Tom, Dylan und Olly haben inzwischen ihr zweites Album „Proud Sponsors of Boredom“ im Kasten, nachdem sie von ihrem selbstbetitelten 2006er Debüt satte 40.000 Einheiten unters Volk bringen konnten. Live waren die Gebrüder Gorman auch nicht gerade faul und standen auf rund 500 Bühnen, darunter auch auf der Rock am Ring-/ Rock im Park-Stage, um die Indie-Meute zum Tanzen und Schwitzen zu bringen.

Gleiches wird dem Trio auch mit „Proud Sponsor of Boredom“ wieder bestens gelingen. Lasst Euch nicht vom getragenen Start bei „All By Myself (Part 1) täuschen! Das ist nur der sanfte Einstieg, dem mit „Saturday Soldiers“ eine tanzbare Fortsetzung folgt. Dank „She’s Got It All“ geht’s knackig weiter, nicht ohne bei „We Are The Birds“ das Tempo noch ein bisschen anzuziehen. Gitarren- und rhythmusbetont reiht sich „Biting The Bullet“ ein – Kopfnicken und Fußwippen sind zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr vermeidbar. Dafür heißt es bei „Miss-Education“ gut hinhören: Der Song beginnt sehr leise, das liegt aber nicht an eurer mangelhaften Technik, deshalb rate ich dringend davon ab, die Regler aufzudrehen, wenig später machen die Jungs nämlich ordentlich Lärm und der damit verbundene Geräusch-Overkill könnte schlecht fürs Gehör sein. Ansonsten spricht jedoch nichts gehen diese Art der Darbietung. „The Televison Show“ zeigt die Engländer von ihrer Kuschelseite, wohingegen „Skin & Bones“ die Party-People wieder auf die Dancefloors treiben wird. Dahin gehört auch „Dial „S“ For Saviour“, bei dem der Gesang diesmal verzerrt präsentiert wird. Stattdessen beginnt „Travesty“ mit einem Radio-Einspieler, einer starker Saitenfraktion und bietet einen sehr britischen Sound. Der wird im folgenden „Nothing Left To Write“ ne Ecke eingängiger, bevor „When The Sun Dies“ ein dramatisches Moment einbaut. Mit „All By Myself (Part 2)“ schließt sich der Kreis, wobei der Abschluss deutlich treibender, vielschichtiger und mit 23 Minuten auch deutlich länger als die Eingangsversion ausfällt.

Also, ich sehe keinen Grund, den Burschen ans Leder zu wollen. Sollen KILL THE YOUNG ruhig weiter rocken, mit ihrem frischen Indie-Sound haben sie sich ihre Daseinsberechtigung redlich verdient. Ich wünsche KILL THE YOUNG jedenfalls ein langes, erfolgreiches Leben!

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