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KILLER BE KILLED - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist KILLER BE KILLED
Title s/t
Homepage KILLER BE KILLED
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.0/10 (1 Bewertungen)

Ist man in etablierten Bands unterwegs, hat man natürlich nicht so viel Freizeit. Was macht man in dieser? Klar, man gründet eine weitere! So geschehen bei Max Cavalera (SOULFLY, CAVALERA CONSPIRACY, ehem. SEPULTURA) und Greg Puciato (THE DILLINGER ESCAPE PLAN! Dazu kommen noch Troy Sanders (MASTODON) und Dave Elitch (ehem. THE MARS VOLTA) Fertig ist die nächste Supergroup, die lt. Cavalera den Spirit seines damaligen Projekts NAILBOMB aufgreifen, d.h. eine politische Message rüberbringen soll.

Besonders interessant ist die Formation nicht nur durch die durchweg tollen Musiker, sondern dass sowohl Sanders als auch natürlich Puciato und Cavalera Vocals zu den Songs beisteuern und dadurch sehr vielseitige Kombination möglich sind. Beim Opener „Wings of Feather and Wax“ ist man aber dann doch erstmal überrascht, offenbart sich dieser Song als groovender Rocker mit viel Melodie und eingängigen Vocals und nur einen kurzen kantig-brutalen Ausbruch! Stark, keine Frage, aber was sagt das über das Album aus? Noch nicht viel, denn das direkt anschließende „Face Down“ pumpt sich vom Start an mit treibenden SOULFLY-Rhythmen und deutlich energischeren Vocals nach vorne. „Melting of my Narrow“ kombiniert dann genau diese beiden Facetten und wird quasi zur Blaupause für KILLER BE KILLED. So groovt der Track einerseits recht melodisch und eingängig nach vorn und bekommt dann meist aus der Cavalera-Ecke die harten Thrash-Einschläge! Selten donnert die Band durchweg heavy durch ein Stück wie bei „Fire to the Flag“ und das ist auch gut so, denn die verschiedenen Ansätze machen es ja aus! So sind Tracks der Marke „Dust into Darkness“ das gewisse Etwas und verbinden perfekt Groove, Thrash und etwas Prog miteinander!

KILLER BE KILLED sind vielleicht nicht eine so „abgedrehte Sache“, wie man vom Namedropping her vielleicht erwarten könnte, man tritt aber den Beweis an, dass eine Band aus gestandenen Musikern doch einen gleichen Nenner finden und starke Songs schreiben kann!

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