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KINETIK CONTROL - Only Truth Remains

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Artist KINETIK CONTROL
Title Only Truth Remains
Homepage KINETIK CONTROL
Label DANSE MACABRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (2 Bewertungen)

KINETIK CONTROL – eine dreiköpfige Rockband aus Finnland präsentiert uns mit „Only Truth Remains“ melancholische Rockoutputs der feinen Art. Jeder der 13 Song-Happen verleitet mich zu einem Gedankenstoß: „Mensch… das klingt doch wie …“ – Und wirklich! KINETIK CONTROL weisen viele Gemeinsamkeiten mit Kollegen (Vorbildern?) wie THE 69 EYES, THE RASMUS, HIM oder sogar SNOW PATROL auf. Jedoch ist dies hier keine Platte voller Kopien – jedes Stück hat quasi seine eigene Note und erzählt somit auch eine eigene Geschichte. Nach „Lack Of Divine Inspiration“ habe ich persönlich nicht mehr sonderlich viel von den Jungs erwartet – schlechte Produktion, harte Gitarrenriffs, kaum hörbare Synthesizer-Klänge und Melodien… Nur jetzt bin ich doch etwas überrascht, denn „Only Truth Remains“ ist kaum vergleichbar mit der LP, die uns 2008 geboten wurde.

„I, I was on time, in time to see your grand downfall… but you won’t see me, anymore“ – eine starke Textzeile aus dem Opener „Loving The Animal“ in einer Soundqualität, die ich von dem Trio bis dato gar nicht kannte. Beim Durchhören erschallen aber leider immer wieder ähnlich klingende, ja fast langweilige/ monotone Stücke in meinem Wohnzimmer – bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich auf Titel 6 stoße. Ab hier nimmt das Album eine komplette Wendung. „In This Life“ ist DIE Rockhymne der Scheibe schlechthin, hier ist besonders der immer noch leicht vorhandene Hang zur Elektronik erkennbar, man achte auf die Ähnlichkeiten zu LINKIN PARKs „Shadow Of The Day“. Dieser Titel fällt – positiv – komplett aus dem Rahmen und avanciert somit zu meinem absoluten Favoriten. Anhängern der Violine kann ich zudem „Dying On A Prayer“ ans Herz legen, das ansonsten an die guten Trademarks des direkten Tracklist-Vorgängers anschließt. „Silver Metaphora“ fällt im Gegensatz dazu besonders mit sehr schrägem Gesang und einer eingängigen Tonfolge auf – Ohrwurmgefahr! Um euch die Stimmung nicht zu vermiesen, solltet ihr um den letzten Titel „A Better Tomorrow“ (John Woo?) allerdings einen Bogen machen. Hier regieren 80er Jahre-Schmalz und ein Schuss Romantik.

Trotz der vielen Ähnlichkeiten zu bekannteren Rock-/ Alternative-/ Metal-Bands sind KINETIK CONTROL deswegen nicht unbedingt schlechter, denn im Großen und Ganzen bieten uns Jake, Toni und Sauli eine Platte mit alternativ-rockigen Zügen, die mit ausdrucksstarken Texten und einer melancholischen Grundnote hinterlegt sind – geht in Ordnung KINETIK CONTROL!

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