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KING 810 - Memoirs of a Murder

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Artist KING 810
Title Memoirs of a Murder
Homepage KING 810
Label ROADRUNNER
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KING 810 stammen aus Flint/ Michigan, KING 810 haben das gleiche Management wie Slipknot und KING 810 sind erbärmlich. Unterdurchschnittlicher Hype-Firlefanz hoch 3. Selten hat mich eine Veröffentlichung und der daran gekoppelte Promo-Mumpitz dieses Jahr mehr erregt. Ok, Flint/Michigan ist „Murder City“ (schnarch) und die Doku über General Motors und deren Schließung und die daraus resultierende Arbeitslosigkeit, Gewalt und Perspektivlosigkeit (gähn) habe ich 2x gesehen …und, ja, natürlich hat man da eine schwere Kindheit und kanalisiert jenes in stumpfen MetalCore-Riffs mit „survival of the fittest“-Lyrik.

Wenn es dann wenigstens gut wäre, könnt man an all dem Geschwafel noch vorbei lesen oder aber auch die strunzblöden Bandfotos mit Waffen oder die vermummten MG-Träger als Bühnenrequisite ausblenden… aber wenn das musikalische Ergebnis quasi die langweilige Schnittmenge aus 20 Jahren US Alterna/modern Metal/Core ist? Eher nicht. Dass das SLIPKNOT-Management hier Interesse hatte, wird schnell klar. In den besten Momenten (also den ersten 3 Songs des Albums plus vielleicht „Fat around the Heart“) klingt es wie ein gutes Abziehbild der Frühphase der Truppe um Corey Taylor… inklusive den Vocals, welche eigentlich das Ganze vor totaler kreativer Nullnummer retten. Wenn der Longplayer sich nicht gerade in nervigem „Spoken word“- oder „pseudo Hörspiel“-Terrain befindet, kreuzt der gute Mann halt ein wenig Taylor mit den Sängern von DOG FASHION DISCO oder MAJOR PARKINSON. Ziemlich cool eigentlich. Nur leider ist instrumental völlige Ideenlosigkeit zu attestieren… BOBAFLEX trifft auf FFDP… SLIPKNOT trifft auf MUSHROOMHEAD, nach welchem die ganze Geschichte hier noch am ehesten klingt irgendwie. Man nehme dazu die abstrusen nach Gruselhörspiel klingenden Intermezzi und fertig ist ein wahrhaft überflüssiges Werk.

Aber Dank Label und Management begleitet man demnächst SLIPKNOT und KORN auf den Bühnen dieser Welt und dürfte unverdient viel Gehör finden. Ich werde die CD bestimmt nicht mehr einlegen, sorry.
Anspieltipps: §Killem All“, „Fat around the Heart“

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