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KING KING - Standing in the shadows

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Artist KING KING
Title Standing in the shadows
Homepage KING KING
Label MANHATON RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Also mal ehrlich, bei einem Bandnamen wie KING KING muss man schon etwas grinsen. Etwas überheblich kommt der Name daher. OK, nach ihrem Debüt 2011 könnten sie es sich auch leisten, ein wenig stolz zu sein. Waren sie doch einer der Abräumer bei den „British Blues Awards 2012“. Aber ich will mich nicht über den Namen auslassen, sondern mit der Musik befassen. Und das ist waschechter Blues der alten Schule.

Schon „More than I can take“ kokettiert mit klassischen Themen/ Rhythmen und überzeugt vom ersten Ton an. Das folgende „Taken what’s mine“ nimmt dann etwas den Fuß vom Gas. Sanft und mit dezenter Orgel spielt sich der Song in die Ohren. Und das KING KING im Herzen Old School-Blueser sind, beweisen sie mit „A Long History Of Love“ überdeutlich. Hier meint man die ganz Großen der aktuellen Szene herauszuhören: JOE BEARD, MIGHTY SAM MCLEAN und jede Menge anderer schwarzer Blues-Originale. Das Stück leidet, es tut weh und lässt mich nicht mehr los. Einfach toll. Und weil das „leiden“ scheinbar besonders gut geht, folgt mit „Jealousy“ noch ein weiterer Hochkaräter dieser Art. Die surrende Orgel sorgt dabei immer für die passende Grundstimmung. Doch nun gibt es ein kleines Problem. Nach zwei so grandiosen Titeln wird es schwer, das Niveau zu halten. Und das merkt man bei „What am I supposed to do“. Das Stück ist gut, keine Frage. Aber irgendwie verliert es sich mit seinem recht standardisierten Stil. Auch das folgende rockige „One More Time Around“ hängt eindeutig im Schatten der vorherigen Songs fest, ohne wirklich Licht zu sehen. Erst mit „Heavy Road“ ertönt wieder ein emotionsgeladener Blueser. Die Adaption des FREE-Klassikers ist mehr als gelungen. Ich schätze, selbst PAUL RODGERS würde es gefallen. A Apropos PAUL RODGERS. Die ganze Zeit habe ich überlegt, an wen mich der Gesang erinnert und bei diesem Cover wird es deutlich. Die Stimme hinter KING KING (Alan Nimmo) weist deutliche Züge auf, die an eben Herrn Rodgers erinnern. Und das steht den Songs gut zu Gesicht. Und auch die Produktion und der Sound sind so, wie ich es erwarte.

So kann ich zum Schluss feststellen, dass dieses Zweitwerk der Combo wieder gelungen ist. Nur manchmal merkt man deutliche qualitative Unterschiede zwischen den Stücken. So entstand beim Hören ein gewisses „Berg auf Berg ab“-Gefühl. Aber das ist Mosern auf hohem Niveau. Denn der Gesamteindruck ist verdammt gut.

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