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KISSAWAY TRAIL - Breach

VN:F [1.9.22_1171]
Artist KISSAWAY TRAIL
Title Breach
Label POPUP RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.5/10 (8 Bewertungen)

2005 sind KISSAWAY TRAIL aus Odense/ Dänemark mit fünf Musikern gestartet und haben in den darauffolgenden Jahren zwei Platten veröffentlicht. Irgendwie war dann aber bei den Herrschaften die Luft raus und zurück blieben Sänger und Gitarrist Sören Corneliussen, Thomas Fagerlund (ebenfalls Vocals & Sechssaiter) sowie Hasse Mydtskov am Schlagzeug. Mit neuem Elan ging’s ins Studio und das Ergebnis gibt es jetzt auf die Ohren: „Breach“ – den dritten Silberling der KISSAWAY-TRAIL-Diskografie.

In Unkenntnis der beiden Vorgänger kann ich wenig dazu sagen, welche Veränderungen der Sound der Dänen erfahren hat. Der Promo-Waschzettel hält Vergleiche mit NIRVANA und dem BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB parat. Davon finde ich bei den zwölf Songs allerdings wenig wieder. DIE SMASHING PUMPKINS sind da vielleicht schon eine bessere Referenz, zumindest wenn es um die spezielle Klangfarbe des Gesangs geht. Dann war da noch die Rede von den FLAMING LIPS; hier fehlt mir bei den Nordmannen ganz klar die progressive Seite, aber eines kann der Dreier wirklich gut: verträumten Pop-Rock mit eingängigen Melodien und zart schmelzendem Gesang. Davon kündet beispielsweise die erste Singleauskopplung „Norrebro“, die fast schon hymnische Ausmaße annimmt. Beschwingt und dennoch mit einem Hauch Wehmut schließt sich „Cuts of Youth (Razor Love)“ an, während „The Springsteen Implosion“ mit einem munteren Konglomerat aus Langäxten und Synthies nach vorn prescht. Dunklere Töne schlägt derweil „Beauty Still Rebels“ an und auch „So Sorry, I’m Not“ zeigt sich von einer etwas ruppigeren Seite, ehe „Sara (R.I.Punk)“ als kleines Instrumental-Intermezzo daherkommt, welches das treibende „The Sinking“ einläutet. „Robot (Think of Me As One You Never Figured“ lässt es abermals elektronisch-langsam angehen, dient jedoch im Grunde lediglich als kleiner Appetithappen für das finale „A Rainy Night In Soho“, bei dem KISSAWAY TRAIL noch einmal mit ihren Kernkompetenzen glänzen.

Löst man sich von den Erwartungen, die mit den genannten Referenzkappellen geweckt werden, bekommt man hörenswerte, eingängige Hausmannskost mit einer extra Portion Spielfreude, die der Gefahr der Eintönigkeit entgegenwirkt.

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