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KLADOVEST - Escape in Melancholy

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Artist KLADOVEST
Title Escape in Melancholy
Homepage KLADOVEST
Label NO COLOURS RECORDS
Leserbewertung
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Unter dem Terminus „Einflüsse“ steht bei KLADOVEST ganz klar und deutlich BURZUM und hört man die ersten getragenen und sehr verzerrten Sounds des Openers “Abyss of broken Glocks” wird auch schnell deutlich, dass die Ukrainer ihr Zweitwerk damit sehr treffend beschrieben haben.

Doch ebenso schnell wird klar, dass KLADOVEST nicht die Klasse eines „Filsofem“-Albums werden erreichen können. Zwar graben sich die getragenen Gitarrenwände, die klirrend-langsamen Melodien und die fies-melancholischen Vocal-Laute einen Weg in düstere musikalische Abgründe, wirkliche Endzeit-Stimmung kommt allerdings dann doch nicht auf. Auch die in die überlangen Tracks immer mal eingestreuten Midtempo-Passagen reissen einen nicht aus der schnell entstehenden Lethargie. Das in „Tead of Silk“ etwas angezogene Tempo lässt zwar ein wenig aufhorchen, aber zu schnell verfällt man wieder in die Monotonie des Gleichklangs und kann daraus nur partiell ausbrechen.

Und das alles reicht einfach nicht, um bei 4 Tracks, die zwischen 7 und 11 Minuten währen, wirklich konsequent Spannung und Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Gute Ansätze, dem großen Vorbild nachzueifern, sind ohne Frage deutlich zu vernehmen. Zu mehr reicht es aber noch nicht.

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